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Nachtnews: Unwetter in Deutschland – Häuser eingestürzt, Staudamm droht zu brechen

© CC0 / Free-PhotosWas in der Nacht geschah
Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 15.07.2021
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Im Eifelkreis sind nach schweren Unwettern Häuser eingestürzt, Menschen werden vermisst; in Euskirchen droht aufgrund des Unwetters der Damm der Steinbachtalsperre zu brechen; Hamburgs Hafen wird bundesweit erstes Testfeld für Drohnen-Luftraum; Konzertveranstalter will wieder volle Hallen; Virologe geht von weiteren Corona-Varianten aus.
SNA präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Donnerstag geschehen ist.

In Eifelkreis Häuser eingestürzt und Menschen vermisst

Nach Überflutungen und Dauerregen sind nach Informationen des Südwestrundfunks (SWR) im Ort Schuld bei Adenau in der Eifel sechs Häuser eingestürzt. Nach Angaben der Polizei in Koblenz würden dort derzeit etwa 30 Menschen vermisst, berichtete der SWR am Donnerstagmorgen. Weitere 25 Häuser sind dem SWR zufolge ebenfalls instabil, es bestehe Einsturzgefahr. Die Lage in Schuld sei unübersichtlich, sagte ein Polizeisprecher dem Sender.
Auch im Eifelkreis Bitburg-Prüm ist die Situation wegen Hochwassers nach Angaben eines Kreis-Sprechers extrem gefährlich. In Messerich in der Eifel wurden nach Angaben des Kreises zwei Helfer des Technischen Hilfswerks von den Fluten eingeschlossen, es besteht Lebensgefahr, wie der SWR berichtete.
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Damm der Steinbachtalsperre droht zu brechen – A61 vollgesperrt

Der Damm der Steinbachtalsperre in Euskirchen droht aufgrund des Unwetters zu brechen. Daher sei am Donnerstag die Autobahn 61 zwischen Bliesheim und Meckenheim vollgesperrt worden, teilte die Polizei mit. Zuvor war die A61 bereits gesperrt worden, weil die Autobahn von Wasser überflutet worden sei. Zur Beobachtung des Dammes seien das Technische Hilfswerk (THW) und die Polizei vor Ort. Der Verkehr wird auf die A565 umgeleitet

Hamburgs Hafen wird bundesweit erstes Testfeld für Drohnen-Luftraum

Der Hamburger Hafen ist in den kommenden Monaten das bundesweit erste Testfeld für einen Drohnen-Luftraum in Deutschland. Die staatliche Deutsche Flugsicherung (DFS) und die Droniq GmbH, eine Beteiligung von DFS und Deutscher Telekom, wollen herausfinden, wie Drohnenflüge „einfach, sicher und in Koordination mit dem bemannten Luftverkehr“ möglich sind, teilten die beteiligten Unternehmen mit. Das Bundesverkehrsministerium, das mit einem Aktionsplan Drohnen schon in wenigen Jahren als alltäglichen Verkehrsträger etablieren will, fördert das Projekt mit einer knappen halben Million Euro.

Konzertveranstalter will wieder volle Hallen

Nach Ansicht des Konzertveranstalters Semmel Concerts sollten Künstler ab September wieder in vollen Hallen und Konzertsälen auftreten können. Geimpfte und Genesene sollten Veranstaltungen besuchen dürfen, ohne Abstand einzuhalten, sagte Geschäftsführer Dieter Semmelmann der Deutschen Presse-Agentur in Bayreuth. Semmel Concerts mit Hauptsitz in Bayreuth arbeitet mit Prominenten wie Elton John, Sarah Connor oder Roland Kaiser. Was dem Veranstalter fehlt, sind verlässliche Perspektiven, um die Live-Auftritte gut vorbereiten zu können. Bis Ende Juli brauche die Branche eine Aussage, unter welchen Bedingungen Veranstaltungen ab dem 1. September möglich seien, fordert er. Schließlich benötige man vor jeder Veranstaltung einen Vorlauf von mindestens vier bis sechs Wochen.
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Virologe geht von weiteren Corona-Varianten aus

Das Coronavirus wird nach Einschätzung von Experten noch einige Male mutieren. Allerdings geht der Präsident der Gesellschaft für Virologie, Ralf Bartenschlager, davon aus, dass die Zahl der Varianten „überschaubar“ bleibt.
„Man kann aber nicht seriös sagen, ob wir schon das Ende der Fahnenstange erreicht haben oder noch relevante Mutanten folgen.“
Je besser sich Viren an den Wirt anpassen, desto geringer sei in der Regel der Schaden für den Wirt, erklärte der Professor für Molekulare Virologie an der Uni Heidelberg. „Aber das kann man nicht immer sagen.“
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