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Мусор после проливных дождей в Бад-Нойенар-Арвайлере, Германия  - SNA, 1920
Hochwasser in Deutschland
Aktuelle Informationen zu Hochwasser in Deutschland
Nach der Überschwemmung in NRW, Hochwasser in Erftstadt-Blessem.  - SNA

Live-Ticker: Dramatische Unwetter-Folgen in Deutschland – Tote und Vermisste in vielen Städten

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Im Westen Deutschlands, vor allem in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz, sind am Mittwoch riesige Regenmengen gefallen. Die Natur-Katastrophe forderte erste Todesopfer.
Verfolgen Sie die wichtigsten Nachrichten zum Thema im SNA-Live-Ticker.
Inhaltsverzeichnis
Neueste obenÄlteste oben
09:19 09.08.2021
Drei russische Bürger unter Flutopfern
Laut dem Botschafter Russlands in Berlin, Sergej Netschajew, sind drei Russen unter den Opfern des tödlichen Tiefs „Bernd” in Westdeutschland.
„Die Tragödie hat auch unsere Landsleute nicht verschont: Nach neuesten Angaben lokaler Behörden starben bei der Naturkatastrophe drei russische Bürger mit festem Wohnsitz in der Bundesrepublik”, sagte der Botschafter in einem Interview mit der Zeitung „Iswestija”.
14:35 04.08.2021
Nach der Flut: Land prüft Belastung der Flüsse
Nach der Hochwasserkatastrophe vor drei Wochen untersucht das Land Rheinland-Pfalz die Wasserqualität der betroffenen Flüsse Ahr, Kyll, Sauer und Prüm. Mit einem Sondermessprogramm wolle man Klarheit erhalten, in welchem Zustand die Flüsse sich befinden, teilte die Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord am Mittwoch in Koblenz mit. Mit der Überschwemmung von Gewerbebetrieben und Kläranlagen sei "eine erhebliche Belastung der Umwelt und der Gewässer entstanden".
14:33 04.08.2021
Restauratoren säubern archäologische Objekte von der Ahr
Nach der Flutkatastrophe im Ahrtal haben Restauratoren in Mainz mit der Säuberung von archäologischen Objekten aus dem überfluteten Depot des Stadtmuseums Ahrweiler begonnen. Insgesamt trafen einige hundert Sammlungsstücke im Römisch-Germanischen Zentralmuseum (RGZM) ein, das als Leibniz-Forschungsinstitut für Archäologie langjährige Erfahrungen in Restaurierungen hat. Die Aufgabe bestehe vor allem im Dokumentieren, Säubern und Trocknen der Objekte, sagte RGZM-Koordinatorin Christiane Nowak-Lipps am Mittwoch in Mainz. Danach gehe es darum, die Stücke für eine Zwischenlagerung vorzubereiten.
12:39 04.08.2021
Steinmeier spricht bei Gedenken für Opfer der Flutkatastrophe
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wird bei dem geplanten Gedenken für die Opfer der Flutkatastrophe am 28. August im Aachener Dom eine Rede halten. Das hat am Mittwoch das Bundespräsidialamt in Berlin bestätigt. Steinmeier werde aber nicht bei dem ökumenischen Gottesdienst sprechen, sondern bei einer sich unmittelbar anschließenden Gedenkzeremonie. Diese werde ebenfalls im Dom stattfinden.
10:47 04.08.2021
Nach Flut: Kabinett beschließt Aussetzung der Insolvenzantragspflicht
Das Bundeskabinett hat nach der Flutkatastrophe vor allem im Westen Deutschlands eine vorübergehende Aussetzung der Insolvenzantragspflicht für Firmen auf den Weg gebracht. Das teilte das Justizministerium am Mittwoch mit.
„Durch den Starkregen und das Hochwasser sind auch Unternehmen unverschuldet in finanzielle Not geraten, die an sich tragfähige und erfolgreiche Geschäftsmodelle haben”, erklärte Justizministerin Christine Lambrecht (SPD).
08:38 04.08.2021
Scholz gegen Sonderbeauftragten für Hochwassergebiete
Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) hat sich gegen einen Sonderbeauftragten für die Hochwassergebiete ausgesprochen.
„Das wäre bürokratische Tätigkeitsvermehrung und würde die Sache eher komplizierter machen”, sagte Scholz am Mittwoch im WDR.
Die Verbandsgemeinde Altenahr in Rheinland-Pfalz hatte Medienberichten zufolge in einem Offenen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) einen Sonderbeauftragten der Bundesregierung mit weit reichenden Kompetenzen für das Ahrtal gefordert.
09:27 03.08.2021
Laschet und Scholz besuchen gemeinsam Flutgebiete in NRW
Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) und Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) besuchen am Dienstag gemeinsam die Flutregion in NRW. Die beiden Kanzlerkandidaten machen sich in Stolberg bei Aachen ein Bild von der Lage und den Aufräumarbeiten, wie die nordrhein-westfälische Staatskanzlei am Montag mitteilte.
Zudem wollen sich Laschet und Scholz mit Unternehmern treffen, die besonders von der Hochwasserkatastrophe betroffen sind. Anschließend besucht Scholz Schleiden in der Eifel, wie das Bundesfinanzministerium sowie der Kreis Euskirchen erklärten. Am Montag hatte bereits Laschet Schleiden besucht.
09:25 03.08.2021
Mützenich: Hilfe für Flutopfer zeitnah auf den Weg bringen
Der SPD-Fraktionsvorsitzende Rolf Mützenich fordert eine Sondersitzung des Bundestages, um zügig einen Wiederaufbaufonds für die Opfer der Unwetterkatastrophe in Deutschland auf den Weg zu bringen.
„Nachdem sich jetzt abzeichnet, dass sich alle Länder zusammen mit dem Bund an einem Wiederaufbaufonds beteiligen werden, sollte aus Sicht der SPD-Bundestagsfraktion der Bundestag noch während der Sommerpause die gesetzlichen Voraussetzungen beraten und schnell Entscheidungen treffen”, sagte Mützenich der „Rheinischen Post” (Dienstag).
Dies könne noch im August in einer Sondersitzung des Bundestages passieren. „Jeder Tag zählt.”
09:23 03.08.2021
Starkregen für Kreis Ahrweiler vorhergesagt
Für den von der Hochwasserkatastrophe stark betroffenen Kreis Ahrweiler hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) für Dienstag Starkregen vorhergesagt. In sechs Stunden kann es bis zu 35 Liter pro Quadratmeter regnen, wie der DWD auf seiner Website am Morgen mitteilte. Die Wetterwarnung gelte am Dienstag von 9.00 bis 17.00 Uhr.
Der Kreis Ahrweiler war bei der Hochwasser-Katastrophe in Rheinland-Pfalz besonders betroffen. Die Zahl der Menschen, die bei der Flut im Ahrtal ihr Leben verloren hatten, war am Montag auf 138 gestiegen.
16:10 02.08.2021
Mehr als 15 Millionen Euro an Ahrtal-Flutopfer ausbezahlt
Nach der Flutkatastrophe im Ahrtal sind bislang mehr als 15 Millionen Euro aus der Soforthilfe des Landes Rheinland-Pfalz an Bewohner der Region ausgezahlt worden. Wie die DPA mit Verweis auf das Statistische Landesamt am Montag meldete, wurden bislang rund 7500 Anträge bewilligt.
1600 Anträge seien mehrfach eingereicht worden. Eine dreistellige Zahl von Anträgen werde noch bearbeitet, da bei ihnen noch Fragen zu klären seien wie etwa Zahlendreher in Kontoverbindungen oder unklare Adressangaben. Als offensichtlich unbegründet sei eine mittlere zweistellige Zahl an Anträgen zurückgewiesen worden, darunter auch einige wenige, bei denen eine betrügerische Absicht zu vermuten sei, teilte die Behörde weiter mit. Diese Fälle würden an Polizei und Staatsanwaltschaft weitergegeben.
14:41 02.08.2021
Zahl der Toten im Ahrtal auf 138 gestiegen
Die Zahl der Menschen, die in der Flutkatastrophe im Ahrtal ihr Leben verloren haben, ist am Montag auf 138 gestiegen. Weiterhin vermisst werden 26 Bewohner, wie Florian Stadtfeld vom Polizeipräsidium Koblenz mitteilte.
Bis zum Wochenende waren 135 Menschen tot geborgen worden. Identifiziert seien bislang 106 Menschen, sagte Thomas Linnertz vom Polizeipräsidium Koblenz. Keine Angaben macht die Polizei bislang zur Frage, wie viele Menschen in den einzelnen Orten ums Leben kamen.
14:40 02.08.2021
Staatsanwaltschaft prüft nach Flutkatastrophe Ermittlungsverfahren
Die Staatsanwaltschaft prüft nach der Flutkatastrophe im Ahrtal die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens wegen des Anfangsverdachts der fahrlässigen Tötung und der fahrlässigen Körperverletzung. Dabei gehe es um möglicherweise unterlassene oder verspätete Warnungen oder Evakuierungen der Bevölkerung, teilte die Koblenzer Behörde am Montag mit.
18:31 31.07.2021
Laschet bedankt sich in Polen für Flutopfer-Hilfe
Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet hat sich in Warschau für Hilfe bei der Bewältigung der jüngsten Hochwasserkatastrophe im Westen Deutschlands bedankt. Zu Beginn seines zweitägigen Polen-Besuchs war er am Samstag bei der staatlichen Feuerwehr zu Gast. Deutschland sei plötzlich auf Hilfe angewiesen gewesen, sagte der Unions-Kanzlerkandidat. Die polnische Unterstützung würdigte er als ein Zeichen praktischer Solidarität in Europa. "Das hat uns sehr bewegt", betonte er.
Die polnische Regierung hatte vor wenigen Tagen drei voll beladene Lastwagen nach Nordrhein-Westfalen geschickt. An Bord waren mehr als 150 Bautrockner, mit denen die Feuchtigkeit aus Wänden und Kellern gezogen werden kann. In den Hochwassergebieten sind die Geräte zur Mangelware geworden. Bei der Unwetterkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz waren vor zwei Wochen mindestens 179 Menschen gestorben.
18:15 28.07.2021
RKI gibt Impfempfehlungen für Menschen in Hochwassergebieten
Betroffene und Helfer in den Gebieten der Flutkatastrophe sollten laut Robert Koch-Institut (RKI) prüfen, ob sie gegen Tetanus (Wundstarrkrampf) und Hepatitis A geimpft sind. In den Regionen steige das Risiko für diese Erkrankungen, twitterte die Gesundheitsbehörde. Als Gründe wurden die Verletzungsgefahr bei den Aufräumarbeiten und der mögliche Kontakt mit Abwasser genannt. Auch wer noch keine Covid-19-Impfung erhalten habe, solle sich impfen lassen, appellierte das RKI.
"Wichtig bei Notfallimpfungen: Sie können zeitgleich zu einer Covid-19-Impfung andere Impfungen erhalten", hieß es.
15:08 28.07.2021
Bundeswehr mit 2000 Einsatzkräften in Hochwassergebieten
Nach der Unwetterkatastrophe hilft die Bundeswehr aktuell mit rund 2000 Einsatzkräften in den betroffenen Gebieten von Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen. Diese Zahl nannte der scheidende Chef des Landeskommandos NRW, Brigadegeneral Torsten Gersdorf, am Mittwoch in Düsseldorf. Als ein Schwerpunkt der Einsätze wurde das besonders betroffene Ahrtal in Rhein-Pfalz genannt.
14:48 28.07.2021
Zahl der Toten nach Flut in Rheinland-Pfalz auf 134 gestiegen
Die Zahl der Todesopfer nach der Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz ist am Mittwoch auf 134 gestiegen. In den vergangenen 24 Stunden seien zwei weitere Menschen tot geborgen worden, sagte Florian Stadtfeld vom Polizeipräsidium Koblenz in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Bisher seien 76 Tote identifiziert worden. Nach wie vor vermisst werden noch 73 Menschen. Die Zahl der Verletzten nach dem Starkregen vom 14. Juli und den dadurch ausgelösten Sturzfluten gab Stadtfeld mit 766 an.
08:17 27.07.2021
FDP will Auszeichnung für Hochwassereinsatz der Bundeswehr
Die FDP-Verteidigungspolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann hat eine Auszeichnung für Soldaten gefordert, die nach der Unwetterkatastrophe im Westen Deutschlands im Hilfseinsatz sind. „Eine solche Auszeichnung ist im wahrsten Sinne des Wortes eine sichtbare Wertschätzung für diejenigen, die einen unfassbaren Einsatz im Dienste der in Not geratener Mitmenschen geleistet haben“, sagte die verteidigungspolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion mit Blick auf den Einsatz von derzeit etwa 1950 Männern und Frauen.
Strack-Zimmermann regte an, eine „Einsatzauszeichnung Fluthelfer“ gemeinsam mit den Bundesländern zu stiften. Einzelne herausragende Leistungen könnten auch mit dem Ehrenkreuz ausgezeichnet werden. Sie sagte, dies sei eine „Erinnerung daran, dass wir diese „Helden" brauchen und ihnen schlichtweg dankbar sind“. „Fast tragisch“ nannte sie es, dass die Bundeswehr den Menschen besonders auffalle, wenn sie im Innern in Not seien, wie bei der Corona-Pandemie oder bei Katastrophen. Wichtig wäre es, wenn dies auch für die Auslandseinsätze gelten würde.
Durch die Unwetterkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen waren in der vorvergangenen Woche mindestens 179 Menschen ums Leben gekommen, Dutzende werden noch immer vermisst.
22:53 26.07.2021
Polen schickt Hochwasserhilfe nach Nordrhein-Westfalen
Polen hilft bei den Aufräumarbeiten nach der Hochwasserkatastrophe in Nordrhein-Westfalen. Man habe ein Feuerwehrteam mit 70 Geräten zum Trocknen von beschädigten Gebäuden nach Deutschland entsandt, teilte Ministerpräsident Mateusz Morawiecki am Montag bei Twitter mit. Damit werde ein Hilfsversprechen erfüllt, das er Bundeskanzlerin Angela Merkel gegeben habe, fügte der Politiker der Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS) hinzu. Der Konvoi sollte noch am Abend aufbrechen.
22:52 26.07.2021
Unwetter und Überschwemmungen in Bayern
18:52 26.07.2021
ARD-Spendenaktion sammelt 57 Millionen Euro für Hochwasser-Opfer
Mit der Spendenaktion "Wir halten zusammen" hat die ARD nach eigenen Angaben bisher mehr als 57 Millionen Euro für die Hochwasser-Opfer gesammelt. Allein 211.200 Euro seien mit der Versteigerung eines Bildes von Udo Lindenberg erzielt worden, teilte der öffentlich-rechtliche Rundfunkverbund am Montag in Köln mit. Der Künstler habe das Bild mit dem Titel "Wir sitzen alle in einem Boot" gemalt und für die Spendenaktion zur Verfügung gestellt.
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