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Мусор после проливных дождей в Бад-Нойенар-Арвайлере, Германия  - SNA
Hochwasser in Deutschland
Aktuelle Informationen zu Hochwasser in Deutschland
Nach der Überschwemmung in NRW, Hochwasser in Erftstadt-Blessem.  - SNA

Live-Ticker: Dramatische Unwetter-Folgen in Deutschland – Tote und Vermisste in vielen Städten

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Im Westen Deutschlands, vor allem in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz, sind am Mittwoch riesige Regenmengen gefallen. Die Natur-Katastrophe forderte erste Todesopfer.
Verfolgen Sie die wichtigsten Nachrichten zum Thema im SNA-Live-Ticker.
Inhaltsverzeichnis
Neueste obenÄlteste oben
22:06 24.07.2021
Erneut Unwetter in Belgien: Autos werden weggespült
18:38 24.07.2021
Schätzung der Bahn: 1,3 Milliarden Euro Hochwasser-Schäden an Ahr und Eifel
Die deutsche Bahn hat die Schäden infolge schwerer Unwetter in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz auf 1,3 Milliarden Euro geschätzt, berichtet der Kölner Stadt-Anzeiger. Der Wiederaufbau der betroffenen Infrastruktur soll mehrere Jahre dauern.
11:22 24.07.2021
Bevölkerung in Hochwasserregion wird vor Unwetter gewarnt
In der Hochwasserregion in Rheinland-Pfalz hat der Katastrophenschutz für die Bürger wegen der vorhergesagten Unwetter eine Notunterkunft eingerichtet. Laut der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion wird dazu in möglicherweise betroffenen Orten informiert.
„Die Vorbereitungen laufen. Die Bevölkerung wird in den Sozialen Medien noch einmal gewarnt und es werden Flugblätter verteilt“, sagte ein Sprecher am Samstagmorgen.
Demnach besteht keine akute Hochwassergefahr für die Ahr. Dennoch sei bei Niederschlag mit verstärktem Oberflächenwasser insbesondere in den Orten zu rechnen, in denen Teile der Kanalisation zerstört oder verstopft sind. Dadurch könne es örtlich zu einem neuen Einlaufen von Wasser in Kellern kommen. Davon stärker betroffen sein könnten laut Katastrophenschutz die Ortschaften Schuld, Insul und Dümpelfeld. Außerdem könne es wegen verstopfter Einläufe in der Stadt Bad Neuenahr und der Ortsgemeinde Müsch zur Einstauung von Wasser in den Straßen kommen.
Der Katastrophenschutz biete allen Einwohnerinnen und Einwohnern der betroffenen Orte bei Bedarf eine Unterbringung an, hieß es. In Leimersdorf in der Verbandsgemeinde Grafschaft werde von diesem Samstag an ab 10.00 Uhr durchgängig eine Notunterkunft betrieben, die auch in den nächsten Tagen zur Verfügung stehe. Es würden Shuttle-Busse eingesetzt.
Im Laufe des Tages kann es laut Deutschem Wetterdienst (DWD) in der Region zu lokal eng begrenzten Unwettern mit Niederschlagsmengen zwischen 25 und 40 Litern pro Quadratmeter in kurzer Zeit kommen. Die Regenmenge solle aber meist unterhalb der Warnschwelle bleiben. Wo genau die Unwetter stattfinden, ist laut DWD zunächst nicht zu sagen. „Eine genaue Lokalisierung der Schwerpunkte wird - wenn überhaupt - nur sehr kurzfristig möglich sein,“ hieß es.
11:22 24.07.2021
Bevölkerung in Hochwasserregion wird vor Unwetter gewarnt
In der Hochwasserregion in Rheinland-Pfalz hat der Katastrophenschutz für die Bürger wegen der vorhergesagten Unwetter eine Notunterkunft eingerichtet. Laut der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion wird dazu in möglicherweise betroffenen Orten informiert.
„Die Vorbereitungen laufen. Die Bevölkerung wird in den Sozialen Medien noch einmal gewarnt und es werden Flugblätter verteilt“, sagte ein Sprecher am Samstagmorgen.
Demnach besteht keine akute Hochwassergefahr für die Ahr. Dennoch sei bei Niederschlag mit verstärktem Oberflächenwasser insbesondere in den Orten zu rechnen, in denen Teile der Kanalisation zerstört oder verstopft sind. Dadurch könne es örtlich zu einem neuen Einlaufen von Wasser in Kellern kommen. Davon stärker betroffen sein könnten laut Katastrophenschutz die Ortschaften Schuld, Insul und Dümpelfeld. Außerdem könne es wegen verstopfter Einläufe in der Stadt Bad Neuenahr und der Ortsgemeinde Müsch zur Einstauung von Wasser in den Straßen kommen.
Der Katastrophenschutz biete allen Einwohnerinnen und Einwohnern der betroffenen Orte bei Bedarf eine Unterbringung an, hieß es. In Leimersdorf in der Verbandsgemeinde Grafschaft werde von diesem Samstag an ab 10.00 Uhr durchgängig eine Notunterkunft betrieben, die auch in den nächsten Tagen zur Verfügung stehe. Es würden Shuttle-Busse eingesetzt.
Im Laufe des Tages kann es laut Deutschem Wetterdienst (DWD) in der Region zu lokal eng begrenzten Unwettern mit Niederschlagsmengen zwischen 25 und 40 Litern pro Quadratmeter in kurzer Zeit kommen. Die Regenmenge solle aber meist unterhalb der Warnschwelle bleiben. Wo genau die Unwetter stattfinden, ist laut DWD zunächst nicht zu sagen. „Eine genaue Lokalisierung der Schwerpunkte wird - wenn überhaupt - nur sehr kurzfristig möglich sein,“ hieß es.
10:11 24.07.2021
Nina-Warnung in Bad Neuenahr-Ahrweiler
In Bad Neuenahr-Ahrweiler gibt es nun laut „Focus Online“ eine Warnung durch die Nina-App. Zwar bestehe keine akute Hochwassergefahr für die Ahr, bei Regen sei jedoch mit Oberflächenwasser zu rechnen.
06:36 24.07.2021
Hochwasser: Jean-Claude Juncker lobt Solidarität der Deutschen
Nach der Hochwasser-Katastrophe hat der ehemalige EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker die Hilfsbereitschaft und Solidarität der Deutschen gelobt. In einem Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ) hob er das „unwahrscheinliche Volumen an Solidarität“ hervor.

Der Luxemburger fügte hinzu: „Das hat sich schon vor Jahren beim Oder-Hochwasser unter Beweis gestellt und zeigt sich jetzt wieder in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz.“ Menschen seien bei großen Problemen zu Großem fähig: „Und da haben die Deutschen mit ihrer Hilfsbereitschaft füreinander ein gutes Beispiel abgeliefert. Und das ist doch eine beeindruckende kollektive Leistung der Deutschen.“

Juncker warnte davor, zu sehr die Kritik am Katastrophenschutz in den Mittelpunkt der Debatte zu rücken. „Das ist immer so in Deutschland, dass man die Dinge bemängelt, die nicht geklappt haben“, sagte Juncker der „NOZ“. Manöverkritik sei durchaus wichtig, aber man müsse nun erst in Ruhe analysieren, warum die Warnungen, die es zuhauf gegeben habe, nicht alle Menschen erreicht hätten.
22:00 23.07.2021
Baerbock schlägt Hochwasser-Vorsorgefonds für Kommunen vor
Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock schlägt für einen zuverlässigeren Schutz gegen Hochwasser einen "Vorsorgefonds" für Kommunen vor.
"Neben Soforthilfe und Förderungen wollen wir auch ausreichend Geld zur Verfügung stellen, um Kommunen etwa beim Hochwasserschutz besser zu unterstützen", sagte Baerbock der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Samstag).
Zudem brauche es ein starkes Klimaschutzprogramm.
19:44 23.07.2021
Vermisster nach Unwetter im Erzgebirge tot in Fluss gefunden
Zehn Tage nach einer Sturzflut in Jöhstadt im Erzgebirge ist die Leiche eines vermissten 53-Jährigen gefunden worden. Taucher entdeckten den Toten am Freitag im Uferbereich des Flusses Preßnitz nahe einer Talsperre, wie die Polizei mitteilte. Ein Rechtsmediziner stellte den Tod fest. Der Mann war am 13. Juli bei einem Unwetter im Jöhstadter Ortsteil Steinbach von Wassermassen fortgerissen worden. Dort hatte es eine Sturzflut gegeben. Seitdem suchten Polizei und Feuerwehr nach ihm.
07:46 23.07.2021
Nach Hochwasser: Bestattern fehlt es teils an Transportwagen
Nach der Hochwasserkatastrophe fehlt es einigen Bestattern in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz offenbar an Transportwagen. „Es gibt nur eine sehr begrenzte Anzahl von Bestattungsfahrzeugen, die sind erst mal unersetzlich“, sagte ein Sprecher des Bestatterverbands Nordrhein-Westfalen am Donnerstag. Viele der betroffenen Autos standen etwa bei den verheerenden Fluten in der Garage neben Bestatterinstituten und seien dann – genauso wie die Geschäfte – mit Wasser vollgelaufen.
Allerdings „fehlen die dann nur in einzelnen Unternehmen“. Man könne sich untereinander gut unterstützen, indem Kollegen etwa unbeschädigte Transportwagen ausleihen. Die Fahrzeuge sind den Angaben des Sprechers zufolge Einzelanfertigungen und werden nur auf Anfrage hergestellt. Deshalb sei es schwierig, diese zu ersetzen. Der gesamte Schaden sei noch nicht klar.
Über 1050 Bestatterunternehmen sind im Landesverband in NRW gemeldet, Rheinland-Pfalz zählt den Angaben zufolge über 200 Mitgliedsunternehmen.
19:21 22.07.2021
Weiteres Todesopfer nach Hochwasser im Kreis Euskirchen entdeckt
Einsatzkräfte haben im schwer von der Unwetterkatastrophe getroffenen Kreis Euskirchen ein weiteres Todesopfer gefunden. Die Leiche sei am Mittwochnachmittag in der Stadt Schleiden in der Eifel entdeckt worden, teilte die Kölner Polizei am Donnerstag mit. Aussagen zur Identität, Alter, Auffindeort, Herkunft und Todesumständen würden nach wie vor nicht veröffentlicht - zum Schutz der Angehörigen.
Zugleich teilte die Behörde mit, dass eine bislang als Hochwasser-Opfer gezählte Person aus dem Kreis Euskirchen nunmehr aus der Statistik der Unwettertoten "rausgerechnet" werde. Eine Obduktion habe ergeben, dass sie an einer natürlichen Todesursache gestorben sein soll.
19:21 22.07.2021
Zahl der Hochwasser-Opfer in Belgien steigt auf 37
In Belgien ist die Zahl der Hochwasser-Opfer erneut nach oben korrigiert worden. Nach Angaben des Krisenzentrums vom Donnerstag starben mindestens 37 Menschen infolge der Überschwemmungen. Sechs Personen werden weiterhin vermisst. Am Mittwoch war die Zahl der Todesopfer noch mit 32 angegeben worden.
15:26 22.07.2021
Laschet will Solidarbeiträge aller Länder zur Flutkatastrophe klären
CDU-Chef Armin Laschet möchte in einer Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) klären, welchen Anteil jedes Bundesland an den Folgekosten der Flutkatastrophe übernehmen wird. Auch nicht direkt von dem Unwetter betroffene Länder müssten dort die Größenordnung ihres Beitrags benennen, sagte der nordrhein-westfälische Ministerpräsident am Donnerstag in Düsseldorf nach einer Sondersitzung seines Kabinetts zur Flutkatastrophe. Dazu werde die MPK in den nächsten Wochen zusammenkommen.
"Wenn eine Notsituation da ist, darf man die, die das alles ertragen müssen, nicht alleine lassen", betonte der Kanzlerkandidat der Union.
"Da muss das ganze Land und die gesamte Bundesrepublik Deutschland denen helfen, die in Not geraten sind."
Einige Bundesländer hätten bereits einen Hilfsbeitrag benannt. Das müsse nun aber in einer MPK mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zusammengetragen werden, "dass wir wirklich zu dieser großen nationalen Solidaritätsaktion kommen". Parallel zu den Aufräumarbeiten sei nun der Finanzbedarf für den großen Aufbaufonds zu ermitteln.
14:50 22.07.2021
NRW-Kabinett beschließt 200 Millionen Euro Soforthilfe für Flutopfer
In Nordrhein-Westfalen hat das Landeskabinett 200 Millionen Euro Soforthilfe für die Betroffenen der Hochwasserkatastrophe beschlossen. Der Bund habe zugesagt, die Summen der Länderhilfspakete jeweils zu verdoppeln, sagte Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) am Donnerstag nach einer Sondersitzung des Kabinetts in Düsseldorf. Anträge könnten sofort gestellt werden. Soforthilfen gebe es für vier Gruppen: Privatbürger, Wirtschaft, Landwirte und Kommunen.
Für betroffene Bürger gebe es einen Sockelbetrag in Höhe von 1500 Euro pro Haushalt, sagte der CDU/CSU-Kanzlerkandidat. Für jede weitere Person stünden 500 Euro bereit. Insgesamt würden maximal 3500 Euro pro Haushalt ausgezahlt. Im Formular könne eine Kontoverbindung angegeben werden, auch Barauszahlungen seien aber möglich. Bedürftigkeits-, Vermögens- und Detailprüfungen werde es nicht geben.
14:38 22.07.2021
Laschet: NRW wird Weg für Warnung per SMS auf Handy ebnen
Nach der Flutkatastrophe im Westen Deutschlands hat Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) die Warnung der Bevölkerung vor Gefahren auch per SMS gefordert. Die Information "hinein in eine Funkzelle direkt im Katastrophengebiet" müsse jetzt ermöglicht werden, sagte Laschet am Donnerstag nach einer Sitzung des Landeskabinetts in Düsseldorf.
Das so genannte Cell Broadcasting sollte am besten deutschlandweit eingeführt werden.
"Wenn es bundesweit nicht geht, wird Nordrhein-Westfalen den Weg dafür ebnen", kündigte Laschet an.
Daneben seien aber auch weiterhin Sirenen nötig. Nach der Unwetterkatastrophe hatte es Vorwürfe gegeben, die Menschen in den betroffenen Gebieten seien nicht schnell genug gewarnt worden.
10:50 22.07.2021
Bisher 128 Menschen nach Hochwasser in Rheinland-Pfalz tot geborgen
Im Hochwasser-Katastrophengebiet im Norden von Rheinland-Pfalz sind bisher 128 Menschen tot geborgen worden. Das teilte Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) am Donnerstag in einer Sondersitzung von drei Fachausschüssen des Landtags mit. „Wir müssen von der schrecklichen Annahme ausgehen, dass diese Zahl noch steigen wird.“ Die Menschen im Katastrophengebiet seien an Leib und Seele verletzt.
Dreyer würdigte den Einsatz der Rettungskräfte, diese katastrophale Situation zu bewältigen. Am Nürburgring sei „eine gigantische Helferstadt“ entstanden. Bei allem Leid zeige die Katastrophe: „Rheinland-Pfalz steht zusammen.“ Die Regierungschefin sagte: „Der Wiederaufbau wird langwierig werden und sehr viel Geld kosten. Dafür brauchen wir eine nationale Kraftanstrengung.“
10:48 22.07.2021
Rund 330 Menschen an der Ahr mit Hubschraubern gerettet
Nach der Sturzflut an der Ahr in Rheinland-Pfalz haben Einsatzkräfte etwa 330 Menschen mit Hubschraubern von Dächern und Bäumen gerettet. Insgesamt seien bis zu 36 Hubschrauber im Einsatz gewesen, sagte der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz (SPD) am Donnerstag in einer Sondersitzung von drei Fachausschüssen des Landtags in Mainz. Zurzeit seien im Kreis Ahrweiler 3500 Kräfte des Katastrophenschutzes, 1050 Polizisten und 853 Soldaten im Einsatz. Die Rettungs- und Evakuierungsmaßnahmen dauerten noch an.
In dem Landkreis seien 62 Brücken zerstört und 13 weitere beschädigt, sagte Lewentz. Auch wurden nach Angaben des Ministers 19 Kindertagesstätten sowie 14 von 60 Schulen stark beschädigt oder zerstört. Lewentz zeigte sich besorgt, dass der für das Wochenende angekündigte Regen die Situation zusätzlich erschweren könnte.
10:16 22.07.2021
Überschwemmung in Deutschland - SNA, 1920, 22.07.2021
Unterstützung für Hochwassergebiete: Bundesländer ziehen bei Aufbauhilfe an einem Strang
19:29 21.07.2021
Flutkatastrophe: UN-Chef Guterres schickt Brief an Merkel
Angesichts der vielen Opfer der Flutkatastrophe in Westdeutschland hat UN-Generalsekretär António Guterres Regierungschefin Angela Merkel geschrieben.
"Der Generalsekretär schickte einen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel, um sein Beileid für die Opfer dieser Überschwemmungen und sein Mitgefühl für alle Geschädigten auszudrücken", sagte Sprecher Farhan Haq am Mittwoch in New York, nannte aber keine näheren Details.
Bei dem Unglück vor einer Woche waren mindestens 170 Menschen gestorben.
16:15 21.07.2021
RWE bietet Flutopfern Wohnungen in leeren Häusern im Braunkohlegebiet
Der Energiekonzern RWE bietet Menschen, die durch die Unwetterkatastrophe ihre Wohnungen verloren haben, Unterkunft in leeren Häusern im Braunkohlegebiet an. Konkret gehe es um Häuser, die RWE im Zuge der Umsiedlungen für die Tagebaue angekauft habe und die jetzt leer stünden, sagte ein Unternehmenssprecher am Mittwoch. Einige Häuser könnten sofort wieder bezogen werden, andere müssten erst wieder mit Strom und Wasser versorgt werden. RWE suche aber auch nach anderen Unterbringungsmöglichkeiten. Die Stadt Erftstadt hatte die Bürger auf Facebook über das Angebot von RWE informiert.
Damit die Braunkohlebagger vorrücken könne, müssen die Ortschaften an den Tagebauen nach und nach weichen. Die Bewohner werden dazu umgesiedelt, oft gemeinsam in ein neuerrichtetes Wohngebiet. Die Umsiedlung trifft aber auch auf heftige Kritik in der Region.
14:47 21.07.2021
Bislang 47 Unwetter-Tote in NRW – Polizei korrigiert Zahl
Bei der Unwetterkatastrophe sind in Nordrhein-Westfalen nach bisherigen Erkenntnissen 47 Menschen ums Leben gekommen. Die Kölner Polizei korrigierte am Mittwoch ihre Angaben vom Vortag, wonach eine weitere Leiche in Bad Münstereifel gefunden und die Zahl der Toten im Kreis Euskirchen damit auf 27 gestiegen sei. Dies habe sich zwischenzeitlich nicht bestätigt, es gebe 26 Todesopfer im Kreis Euskirchen, teilte die Polizei am Mittwoch mit und entschuldigte sich für ihren Fehler.
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