Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde

Taliban nennen Option für Feuerpause in Afghanistan – Medien

© AP Photo / Tariq AchakzaiUnterstützer der Taliban an der afghanisch-pakistanischen Grenze
Unterstützer der Taliban an der afghanisch-pakistanischen Grenze - SNA, 1920, 15.07.2021
Abonnieren
Ein Unterhändler der radikal-islamistischen Bewegung Taliban* hat eine Bedingung genannt, unter welcher ein dreimonatiger Waffenstillstand in Afghanistan möglich wäre. Das teilte der lokale Sender „1TV News“ am Donnerstag auf Twitter unter Verweis auf den Unterhändler der afghanischen Behörden, Nader Nadery, mit.
Dem Taliban-Vertreter zufolge ist die Feuerpause möglich, wenn 7000 Gefangene freigelassen und die Bewegung von der schwarzen Liste der Vereinten Nationen gestrichen würden.
Zuvor hatte der russische Sondergesandte für Afghanistan, Samir Kabulow, erklärt, dass das Verfahren zum Ausschluss der Taliban aus der schwarzen Liste der Vereinten Nationen nach der Aufnahme des innerafghanischen Dialogs eingeleitet werden könnte.
Ferner erinnerte er daran, dass die Uno im Jahr 2001 eine Resolution verabschiedet hatte, die Bewegung als Terrororganisation einzustufen. Demnach waren mehr als 110 ranghohe und mittlere Vertreter unter die Sanktionen gefallen.

Zuspitzung der Lage in Afghanistan

Seit Beginn des Abzugs der ausländischen Truppen aus Afghanistan liefern sich die Regierungskräfte und die radikale Bewegung Taliban zunehmend Kämpfe.
Bereits große Territorien haben die Taliban-Kämpfer auf dem Land unter ihre Kontrolle gebracht und stürmen jetzt auch Großstädte. Die Instabilität wuchs insbesondere vor dem Hintergrund der US-Erklärungen, bis zum 11. September alle Truppen aus Afghanistan abzuziehen.
Pressekonferenz des politischen Büros der Taliban in Moskau - SNA, 1920, 09.07.2021
Afghanistan
Taliban erobern weiteren Grenzdurchgang zum Iran
Im Jahr 200 hatten Washington und Vertreter der Taliban in Doha das erste Friedensabkommen seit Beginn des Krieges vor 18 Jahren geschlossen. Laut dem Dokument sollen die ausländischen Kontingente abziehen und die Gefangenen ausgetauscht werden. Zudem sollte ein innerafghanischer Dialog aufgenommen werden.
*unter anderem von der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (Armenien, Kasachstan, Kirgistan, Russland, Tadschikistan, Weißrussland) als Terrororganisation eingestuft, deren Tätigkeit in diesen Ländern verboten ist.
Newsticker
0
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала