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Merkel in Washington: „Wir müssen die Vereinten Nationen handlungsfähiger machen“

© REUTERS / Jonathan ErnstBundeskanzlerin Angela Merkel hält eine Rede in Washington, 15.07.2021
Bundeskanzlerin Angela Merkel hält eine Rede in Washington, 15.07.2021 - SNA, 1920, 15.07.2021
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An diesem Donnerstag hat Bundeskanzlerin Angela Merkel, die auf Einladung von US-Staatschef Joe Biden in Washington eingetroffen ist, ihren Abschiedsbesuch als Gelegenheit genutzt, Weichen für die Zukunft der deutsch-amerikanischen Beziehungen zu stellen. Auch internationale Politik kam zur Sprache – darunter eine Stärkung der Vereinten Nationen.
Bei der Auszeichnung mit der Ehrendoktorwürde der Johns-Hopkins-Universität hielt Merkel eine Rede und sprach dabei wichtige politische Themen an. Die Lösung internationaler Probleme sehe sie etwa darin, dass die Vereinten Nationen stärker werden.
„Wir müssen die Vereinten Nationen handlungsfähiger machen“, sagte die CDU-Politikerin an diesem Donnerstag in Washington, nachdem ihr die Ehrendoktorwürde der Johns-Hopkins-Universität verliehen worden war.
„Denn unverändert bieten sie die beste Chance, um globale Antworten auf globale Fragen zu finden“.
Demnach betonte Merkel: „Das Gebot in unserer vielfach vernetzten, aber auch so verletzlichen Welt ist es, unsere Kräfte zu bündeln. Wie wichtig das ist, das zeigt besonders deutlich die Coronavirus-Pandemie“. Allen sollte klar sein, dass diese Pandemie nur gemeinsam zu überwinden sei.
Der ehemalige US-Präsident George W. Bush trifft sich mit Angela Merkel in Washington (2008) - SNA, 1920, 14.07.2021
George W. Bush würdigt Bundeskanzlerin: Merkel hat „das Beste für Deutschland“ getan
Die Kanzlerin dankte den USA für den „überragenden Beitrag“ zur „Zeitenwende“ der deutschen Wiedervereinigung. Dafür werde sie auch ganz persönlich immer dankbar sein. „Deutschland und Amerika sind auf das Engste miteinander verbunden“, betonte Merkel.
Zugleich hob sie die enge Verbundenheit Europas und der USA hervor. Diese seien Verbündete in der Nato, Partner im globalen Handel und teilten gemeinsame Werte und Interessen. Keine zwei Regionen auf der Welt seien durch eine solche Tiefe und Breite gemeinsamer Interessen und Werte verbunden wie Europa und Nordamerika, so Merkel.
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