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„Klimaschutz auch in Russland Chefsache“: Deutsche Wirtschaft will Chancen nutzen

CO2 - SNA, 1920, 15.07.2021
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Beim Thema Nachhaltigkeit und erneuerbare Energien sieht die deutsche Wirtschaft große Chancen auf dem russischen Markt. Die Deutsch-Russische Auslandshandelskammer (AHK), die 1000 Unternehmen unter ihrem Dach vereint, ruft deshalb zu einer engeren Zusammenarbeit zwischen EU und Russland in Klimafragen auf.
„Der Klimaschutz ist auch in Russland ganz oben angekommen und inzwischen Chefsache“, sagte AHK-Präsident Rainer Seele laut einer Mitteilung. „Daraus ergeben sich große Chancen für die deutsche Wirtschaft, deren Zukunftstechnologien im Bereich Nachhaltigkeit und Energie auf dem russischen Markt stark gefragt sind, aber auch Chancen für eine Annäherung zwischen Russland und der EU.“
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In einem Positionspapier, das die AHK Russland am Donnerstag auf einer Nachhaltigkeitskonferenz mit Topmanagern und Top-Klimapolitikern aus Berlin, Brüssel und Moskau präsentiert, bezeichnet der Wirtschaftsverband die gegenseitige Anerkennung von CO2-Zertifikaten als entscheidend für die Zusammenarbeit und begrüßt auch das geplante russische Zertifizierungssystem für CO2-freien Strom.
„Wir stehen vor der historischen Chance, die seit mehr als einem halben Jahrhundert gewachsene erfolgreiche Energiepartnerschaft zwischen Russland und Deutschland bei Öl und Gas auch im Bereich der erneuerbaren Energien fortzuschreiben, und das auch auf europäisch-russischer Ebene“, sagte AHK-Vorstandschef Matthias Schepp.
Er hofft insbesondere beim Wasserstoff auf gemeinsame Leuchtturmprojekte, „von denen Europa und Russland gleichermaßen profitieren werden“.
Die AHK, die als größter ausländischer Wirtschaftsverband in Russland gilt, verzeichnet einen „radikalen Gesinnungswandel in der russischen Machtelite“ beim Thema Klimaschutz. Es sei wichtig, dass die Europäische Union den Gesprächsfaden mit Russland „noch intensiver aufnimmt“, so Schepp.
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