Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde

Nach Mordattentat auf Präsidenten: Weitere Festnahmen in Haiti

© AP Photo / Matias DelacroixEin Polizist steht an einer Kreuzung in Port-au-Prince, Haiti.
Ein Polizist steht an einer Kreuzung in Port-au-Prince, Haiti. - SNA, 1920, 15.07.2021
Abonnieren
Im Rahmen der Ermittlungen zur Ermordung des Präsidenten der Republik Haiti, Jovenel Moïse, hat die haitianische Polizei nach eigenen Angaben zwei weitere Verdächtige festgenommen.
Somit ist die Zahl der Personen, die wegen einer vermutlichen Verwicklung in den Mordanschlag auf den Staatschef festgenommen wurden, auf 23 gestiegen.
Laut einer Mitteilung der Polizei wurden in Anwesenheit eines Friedensrichters Durchsuchungen in den Häusern der beiden Tatverdächtigen durchgeführt, bei denen Waffen, darunter Gewehre, Pistolen und Granaten sowie Munition sichergestellt wurden.
Außerdem sei eine Fahndungsausschreibung gegen einen weiteren Verdächtigen herausgegeben worden, der für die Vermietung von Fahrzeugen, die Koordination der Treffen von Söldnern und die Bezahlung von Materialien verantwortlich sein soll.
Ein haitianischer Polizist - SNA, 1920, 13.07.2021
Mordattentat auf Haitis Staatschef: Einige Verdächtige offenbar Informanten von US-Behörden – CNN
Zuvor hatten die haitianischen Strafverfolgungsbehörden von 21 festgenommenen Verdächtigen berichtet: Dies seien 18 kolumbianische Söldner, zwei US-Bürger haitianischer Herkunft und ein Haitianer.

Witwe des getöteten Präsidenten meldet sich zu Wort

Inzwischen hat sich die Witwe des ermordeten Präsidenten, Martine Moïse, bei Ärzten für die medizinische Versorgung bedankt und ihre Fotos aus dem Krankenhaus auf Twitter gepostet.
„Danke dem Team von Schutzengeln, die mir durch diese schreckliche Zeit geholfen haben. Mit eurer sanften Berührung, Güte und Fürsorge war ich in der Lage, durchzuhalten. Ich danke Ihnen!“, schrieb sie in einer Twitter-Mitteilung. Am Mittwoch hatte Haitis ständiger Vertreter bei den Vereinten Nationen, Antonio Rodrigue, mitgeteilt, dass der Gesundheitszustand von Martine Moïse keinen Grund zur Sorge mehr bietet.

Erste Impfdosen erreichen Haiti

Am Mittwoch hat der Karibikstaat die ersten 500.000 Dosen des Corona-Impfstoffs erhalten, die von den Vereinigten Staaten über den Covax-Mechanismus gespendet wurden. Er soll armen Ländern Zugang zu Vakzinen gegen Covid-19 gewährleisten. Laut einer Mitteilung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist es der Impfstoff, der von dem US-Biotechnologieunternehmen Moderna entwickelt worden ist. Bisher wurde in Haiti noch nicht gegen Covid-19 geimpft. Zuletzt nahmen die Infektionszahlen deutlich zu.

Mordattentat auf Haitis Staatschef

Der 53 Jahre alte Staatschef Moïse war in seiner Residenz in der Nacht auf den 7. Juli überfallen und tödlich verletzt worden. Seine Ehefrau, Martine, war schwerverletzt zur Behandlung nach Florida gebracht worden. Der Ministerrat verhängte für 15 Tage den Ausnahmezustand.
Newsticker
0
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала