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Мусор после проливных дождей в Бад-Нойенар-Арвайлере, Германия  - SNA, 1920
Hochwasser in Deutschland
Aktuelle Informationen zu Hochwasser in Deutschland

Grüne Göring-Eckardt: „Unwetter in Westdeutschland sind Folgen der Klima-Katastrophe“

© REUTERS / Arnd WiegmannÜberflutung in Europa
Überflutung in Europa - SNA, 1920, 15.07.2021
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Die Fraktions-Chefin von Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag, Katrin Göring-Eckhardt, warnt im Zuge der aktuellen „Extrem-Wetter“ im Westen der Republik vor „Klima-Wandel und Klima-Katastrophe.“ Diese Gefahr hätte Deutschland nun endgültig erreicht. Politik müsse nun „handeln und reagieren“, fordert sie und kritisiert dabei CSU-Chef Markus Söder.
Katrin Göring-Eckhardt, die Fraktions-Vorsitzende der Grünen im Deutschen Bundestag, beurteilte am Donnerstag bei n-tv das tödliche Hochwasser und die Unwetter im Westen Deutschlands. In Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz forderten die Naturgewalten bereits mehrere Todesopfer, darunter mindestens zwei Feuerwehr-Männer.
Die Klimakatastrophe sei somit schon „hier bei uns angekommen“, sagt sie dem Nachrichtensender.
Die anhaltenden Unwetter haben dem Bericht nach in Westdeutschland zu einer Katastrophe geführt. Göring-Eckardt weist in dem Zusammenhang auf den Klimawandel hin, der in der Bundesrepublik endgültig angekommen sei.
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„Es hat Tote gegeben. Das ist etwas, wo ich erstmal mit vollem Herzen bei den Menschen bin, um die es da geht“, sagte die Grünen-Politikerin.

„Das sind schon Auswirkungen der Klimakatastrophe“, betonte sie mit Blick auf die zunehmenden Extremwetter-Ereignisse in Deutschland. „Und das ist ein weiterer Aufruf, sich klarzumachen: Das ist schon da, das ist schon hier bei uns.“

Göring-Eckardt appellierte nun an die Regierungspolitik, „dringend Veränderung herbeizuführen“ und ins Handeln zu kommen. Dabei kritisierte sie CSU-Chef Markus Söder, der zuletzt argumentiert hatte, dass Bündnis 90/Die Grünen nicht bereit seien, Deutschland zu führen. Ende September finden die nächsten Bundestagswahlen statt.
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„Wir sind bereit dazu, es gibt nämlich auch nicht mehr viel Zeit“, entgegnete sie. „Alle anderen sind gerade dabei, sich davon zu verabschieden, beherzt die Klimakrise anzugehen. Das Ergebnis haben wir gerade besprochen, auch in unserem Land.“
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