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Angebliche Einmischung in US-Wahl 2016: Kreml dementiert „Guardian“-Vorwürfe

© AP Photo / Evan VucciDie Präsidenten Russlands und der USA, Wladimir Putin (l.) und Donald Trump (Archiv)
Die Präsidenten Russlands und der USA, Wladimir Putin (l.) und Donald Trump (Archiv) - SNA, 1920, 15.07.2021
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Der Kreml hat einen Bericht der britischen Zeitung „The Guardian“ dementiert, der Präsident Wladimir Putin persönlich beschuldigt, den „geistig instabilen“ Donald Trump bei der Präsidentenwahl 2016 unterstützt zu haben.
Putins Sprecher Dmitri Peskow bezeichnete den Beitrag als eine „ausgezeichnete Triviallektüre“. Er sagte dem Blatt, dass die russische Führung nie über eine Unterstützung Trumps diskutiert habe.

"Aus dem Kreml durchgesickerte Daten"

Indes behauptete „The Guardian“ am Donnerstag, in den Besitz aus dem Kreml durchgesickerter Informationen gelangt zu sein. Demnach soll Präsident Putin persönlich grünes Licht für eine Geheimoperation zu Trumps Unterstützung bei der Präsidentenwahl von 2016 gegeben haben. Dazu sei am 22. Januar 2016 eine geschlossene Sitzung des russischen Sicherheitsrates einberufen worden, an der unter anderem Geheimdienstchefs und ranghohe Minister teilgenommen hätten.

„Sie waren sich darüber einig, das Weiße Haus unter Trump würde Moskau helfen, seine strategischen Ziele zu erreichen. Dazu gehören die Anstiftung sozialer Unruhen in den USA und eine Schwächung der Verhandlungsposition des US-Präsidenten“, schrieb das Blatt.

Den Angaben zufolge wurden die drei russischen Geheimdienste in einem angeblich von Putin unterzeichneten Dekret angewiesen, praktische Wege zu finden, um Trump zu unterstützen.

Kreml soll "Kompromat gegen Trump" instrumentalisiert haben

„The Guardian“ berief sich auf einen von „russischen Experten erstellten Bericht“, wonach Trump aus Sicht des Kreml als aussichtsreichster Präsidentenkandidat gegolten habe. In dem „Bericht“ wurde Trump als „impulsiver, geistig instabiler und unausgeglichener Mensch charakterisiert, der an einem Minderwertigkeitskomplex leidet“.
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Dem Blatt zufolge gibt es glaubwürdige Belege dafür, dass der Kreml über „Kompromat oder potenziell kompromittierendes Material über den zukünftigen Präsidenten“ verfügt. Es gehe um gewisse Dokumente über „Trumps inoffizielle Besuche in Russland“. Die Zeitung behauptet, dass alle Papiere laut unabhängigen Experten echt zu sein scheinen.
Russland hatte zuvor mehrmals erklärt, sich nie in die inneren Angelegenheiten anderer Länder eingemischt zu haben. Das betreffe auch die Wahlen in den USA.
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