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Das waren die 25 größten Brandkatastrophen seit Beginn der 2010er-Jahre

© CC0 / DeSa81 / PixabayBrand (Symbolbild)
Brand (Symbolbild) - SNA, 1920, 15.07.2021
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Am frühen Donnerstagmorgen ist in Ballenstedt, Sachsen-Anhalt, in einem Reihenhaus ein Feuer ausgebrochen. Laut der Polizei ist bei dem Vorfall niemand verletzt worden. Durch den Brand ist aber ein Schaden in Höhe von 80.000 Euro entstanden. SNA hat einen Überblick über die größten Brandkatastrophen seit Anfang der 2010er-Jahre zusammengestellt.
Der Vorfall in der Kleinstadt im Landkreis Harz hat sich gegen 4.25 Uhr ereignet. Die Bewohner des Reihenhauses, insgesamt sieben Personen im Alter von zehn bis 47 Jahren, darunter fünf Kinder, konnten sich laut der Polizei rechtzeitig in Sicherheit bringen. Niemand sei verletzt worden. Es sei aber ein Schaden von rund 80.000 Euro entstanden.
Wir stellen Ihnen die 25 größten Brandkatastrophen seit Beginn der 2010er-Jahre vor.
Bei den Wald- und Torfbränden, die im Juli und August 2010 in mehreren Teilen Russlands tobten, kamen mindestens 60 Menschen ums Leben. Mehr als 2500 Häuser brannten ab. In sieben Regionen wurde der Notstand verhängt, insgesamt wurden mehr als 7000 Brandherde registriert. Mehrere Wochen herrschte in Moskau ein schwerer Smog, die Deutsche Botschaft wurde vorübergehend geschlossen. Auch in der Metro waren die Rauchschwaden zu spüren.
Am 15. November 2010 brach ein Feuer in einem Hochhaus im chinesischen Shanghai aus. Dabei starben 53 Menschen.
120 Tote gab es am 15. November 2011 bei einem Brand einer oberirdischen Benzinleitung in Nairobi, Kenia.
Bei einer Gefängnismeuterei mit anschließender Brandlegung am 14. und 15. Februar 2012 in Comayagua, Honduras, erstickten beziehungsweise verbrannten 358 Häftlinge.
In einer Textilfabrik im pakistanischen Karatschi brach am 11. September 2012 ein Brand aus, bei dem mehr als 280 Menschen starben. Der Vorfall ging als schwerster Industrieunfall in die Geschichte des Landes ein.
Am 24. November 2012 ereignete sich ein Brand in der Tazreen-Kleiderfabrik in der Hauptstadt Bangladeschs Dhaka. Er forderte mindestens 117 Todesopfer und mehr als 200 Verletzte. Die Fabrik, die zur Tuba Group gehörte, produzierte Kleidung unter anderem für C&A, Walmart und Li & Fung.
Ein entzündeter Feuerwerkskörper soll im Nachtklub Kiss in der brasilianischen Stadt Santa Maria die zweitschwerste Brandkatastrophe in der Geschichte des Landes ausgelöst haben. Am 27. Januar 2013 kamen damals in der Diskothek 242 Menschen ums Leben, mehr als 600 weitere wurden verletzt.
Am 30. Januar 2013 wurden bei einem Brand auf dem Kamelhof im baden-württembergischen Rotfelden, der zur größten Kamelfarm in Europa zählte, 86 Tiere getötet.
Die großen Brände in Indonesien im Jahr 2015 waren meistens Moorbrände. Sie waren monatelang schwer zu löschen und produzierten viel Rauch. Insgesamt sollen mehr als 100.000 Menschen an den Folgen der Brände – an Krebs, Hirnschlägen, Lungen- oder Herzerkrankungen – gestorben sein, schrieben Medien.
Statt Spaß in einer Diskothek im rumänischen Bukarest am 30. Oktober 2015 zu haben, fanden dort 64 Menschen ihren Tod. Die Brandkatastrophe wurde durch eine ungenehmigte Feuerwerksshow ausgelöst. Neben den Todesopfern gab es auch 147 Verletzte.
Ein Brand vom 11. Februar 2016 in einem Gefängnis im mexikanischen Monterrey forderte mindestens 52 Tote.
Ein Mann besichtigt das ausgebrannte Krankenhauses in der südirakischen Stadt Nassirija - SNA, 1920, 14.07.2021
Nach Brand in Krankenhaus im Südirak: Weniger Todesopfer als zunächst angenommen
Das 24-geschossige Wohnhaus, der so genannte Grenfell Tower in London, stand in der Nacht vom 13. auf den 14. Juni 2017 in Flammen. Damals starben 72 Menschen.
Wegen der Waldbrände in Portugal 2017 kamen mindestens 65 Menschen ums Leben. Weitere 200 Personen wurden teils schwer verletzt.
Bei der Explosion eines Tanklastzuges während eines Straßenverkehrsunfalls in der pakistanischen Stadt Bahawalpur starben 219 Personen, 34 wurden verletzt. Kurz nach dem Unfall eilten Menschen zu dem Ort, um den austretenden Kraftstoff für den Eigengebrauch in mitgebrachte Behälter abzuschöpfen. Kurz danach, rund zehn Minuten später, explodierte der Lkw.
Am 25. März 2018 ereignete sich eine Brandkatastrophe in der russischen Stadt Kemerowo in Sibirien. Im vierstöckigen Einkaufs- und Unterhaltungszentrum „Simnjaja Wischnja“ (zu Deutsch: „Winterkirsche“) starben nach Angaben des russischen Ermittlungskomitees 60 Menschen, darunter viele Kinder.
Bei Waldbränden in der Region um Athen in Griechenland gab es im Juli 2018 mindestens 100 Tote und 170 Verletzte zu beklagen. Es war der zweitschwerste bekannte Waldbrand in Europa.
Im US-Bundesstaat Kalifornien brachen verheerende Waldbrände im November 2018 aus, die mindestens 84 Todesopfer forderten und rund 20.000 Gebäude zerstörten. Der ökonomische Schaden inklusive Gesundheitskosten und indirekte Schäden wurde zwei Jahre später auf ungefähr 148 Milliarden US-Dollar taxiert.
Im mexikanischen Hidalgo ereigneten sich im Januar 2019 eine Explosion und ein Brand einer illegal angezapften Pipeline. Damals starben mindestens 119 Menschen.
In der Silvesternacht vom 31. Dezember auf den 1. Januar 2020 brannte durch ein verbotenes Feuerwerk das Affenhaus des Zoos Krefeld vollständig nieder. Dabei starben mindestens 30 Tiere, darunter Orang-Utans, Gorillas und Schimpansen.
Brand im Hafen von Jebel Ali in Dubai - SNA, 1920, 08.07.2021
Explosion und Brand auf Containerschiff im Hafen von Dubai – Videos
Im Sommer und Herbst 2020 tobten Waldbrände im US-Bundesstaat Kalifornien. Insgesamt wurden mehr als 9000 Feuer gemeldet. Über 30 Menschen starben, mehr als 10.000 Gebäude wurden zerstört.
Bei einer Explosion im Hafen von Beirut in Libanon am 4. August 2020 kam es zu einem verheerenden Brand, der mindestens 190 Todesopfer forderte.
Am 7. März 2021 ereignete sich im Flüchtlingslager in Sanaa, Jemen, ein schwerer Brand, bei dem mindestens 80 Menschen ums Leben kamen. Die meisten der weiteren 150 Verletzten schwebten in Lebensgefahr.
Eine Lebensmittelfabrik unweit von Bangladeschs Dhaka brannte am 9. Juli 2021 aus. Es gab 52 Tote.
Im Quarantänezentrum des al-Hussein-Krankenhauses in der südirakischen Provinzhauptstadt Nassirija brach am Montag ein Feuer aus, das mindestens 60 Menschen das Leben kostete. Rund 100 weitere Personen erlitten Verletzungen. Der Vorfall löste Wut in der Bevölkerung aus, da es der zweite tödliche Unfall dieser Art nach dem Feuer in einem Krankenhaus im Süden Bagdads im April war, bei dem mindestens 82 Menschen gestorben waren. Damals war der Brand ausgebrochen, nachdem ein Sauerstofftank explodiert war.
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