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Ziemiak rügt mögliche DFB-Partnerschaft mit Qatar Airways

© CC0 / Civista / Wikimedia CommonsZentrale des DFB in Frankfurt am Main (Archivbild)
Zentrale des DFB in Frankfurt am Main (Archivbild) - SNA, 1920, 14.07.2021
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Der Deutsche Fußball-Verband plant eine Kooperation mit der Fluggesellschaft Qatar Airways, was offensichtlich die Auflösung des Vertrages mit der Lufthansa bedeutet. Nach Ansicht von CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak ist das unpatriotisch.
„Der DFB schießt sich ins Aus, wenn er sich von Qatar-Airways finanzieren lässt“, sagte Ziemiak am Mittwoch der Zeitung „Bild“.
Das DFB-Präsidium hatte den Beschluss zum vorzeitigen Vertragsende mit dem bisherigen Partner Lufthansa zum 31. Dezember gefasst. Ziemiak forderte eine direkte Wiederaufnahme von Gesprächen mit der Lufthansa: „Dass unsere Nationalelf mit unserer nationalen Airline fliegt statt mit Qatar Airways, ist auch eine Frage von Patriotismus und nationaler Ehre.“
„Dem DFB kann es nicht ernsthaft nur um das Geld gehen. Unsere Nationalmannschaft repräsentiert unser Land und steht deshalb auch für Menschenrechte, Demokratie und Freiheit.“
Derzeit sorgen Berichte über Gespräche bezüglich einer möglichen Partnerschaft des Deutschen Fußball-Bundes mit der staatlichen Fluggesellschaft des international zuletzt häufig kritisierten WM-Gastgebers 2022 für Aufsehen. Das Emirat Katar stand in den vergangenen Monaten erneut wegen der Menschenrechtslage im Land in der Kritik. Auch die deutsche Nationalmannschaft hatte sich während der ersten Qualifikationsphase Ende März an Protesten beteiligt.
Konkrete Verhandlungen mit Qatar Airways wurden nach dpa-Informationen bislang nicht aufgenommen, die Fluglinie hatte den Kontakt zum DFB gesucht. Dass Qatar Airways im Gespräch ist, darüber hatte zuerst die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet.
Mehrere Politiker hatten eine Zusammenarbeit mit der katarischen Fluggesellschaft kritisiert. Der SPD-Innenpolitiker und niedersächsische Sportminister Boris Pistorius nannte eine mögliche Partnerschaft „beschämend“.
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