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Nachtnews: Unicef-Direktorin tritt aus privaten Gründen zurück, Unwetter über Oberfranken

© CC0 / Free-PhotosWas in der Nacht geschah
Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 14.07.2021
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UN: Unicef-Direktorin tritt aus privaten Gründen zurück, Unwetter über Oberfranken – Wasser auf Straßen und in Kellern, Mindestens vier Tote nach Kran-Zusammenbruch in Kanada, Nach Sturzflut in Sachsen: Mann weiterhin vermisst, Peter Maffay hofft auf Konzerte, „die ökonomisch Sinn machen“
SNA präsentiert in Kürze, was in der Nacht zum Mittwoch geschehen ist.

UN: Unicef-Direktorin tritt aus privaten Gründen zurück

4 Henrietta Fore verlässt ihren Posten als Chefin des UN-Kinderhilfswerks Unicef. Die 72-jährige Amerikanerin habe „dem Generalsekretär ihre Absicht mitgeteilt, zurückzutreten, um sich einem Gesundheitsproblem in ihrer Familie zu widmen“, teilte ein UN-Sprecher am Dienstag mit. UN-Chef António Guterres dankte ihr für ihre „hervorragende Arbeit“, sie bleibe bis zu ihrer Nachbesetzung im Amt. Fore leitet Unicef seit 2018.

Unwetter über Oberfranken – Wasser auf Straßen und in Kellern

Heftige Unwetter haben am Dienstag in Oberfranken (Bayern) für überflutete Straßen und geflutete Keller gesorgt. Einige Straßen in den Landkreisen Hof und Naila hätten gesperrt werden müssen, sagte ein Sprecher der Polizei in Bayreuth. Auf der Autobahn 72 bei Hof sei der Verkehr durch auf der Straße stehendes Wasser behindert worden. Zu den besonders stark getroffenen Gemeinden gehörte den Angaben zufolge die Stadt Selbitz (Landkreis Hof). Die Feuerwehren seien im Dauereinsatz, um Wasser aus Kellern zu pumpen und Sandsäcke zu beschaffen. Einige Bewohner hätten ihre Häuser zeitweise verlassen müssen. Von Verletzten war der Polizei zunächst nichts bekannt.
Starkregen (Symbolbild) - SNA, 1920, 14.07.2021
Hochwasser in Deutschland
Starkregen und vollgelaufene Keller: Hunderte Feuerwehr-Einsätze in Düsseldorf

Mindestens vier Tote nach Kran-Zusammenbruch in Kanada

Beim Zusammenbruch eines Baukrans im Westen Kanadas sind mindestens vier Menschen ums Leben gekommen. Ein fünfter Mensch werde noch unter den Trümmern vermutet, teilte die Polizei in Kelowna in der Provinz British Columbia am Dienstag mit. Er sei vermutlich ebenfalls tot.
Der gelbe Kran, der an einem Hausbau beteiligt gewesen sei, habe am Montag gerade abgebaut werden sollen, als er aus zunächst nicht bekannter Ursache zusammenkrachte. Teile des Krans stürzten in umliegende Gebäude.
Die vier Opfer hätten auf der Baustelle gearbeitet, hieß es. Der noch vermisste Mann habe in einem Bürogebäude gearbeitet, auf das der Kran stürzte. Zwei weitere Menschen wurden verletzt, konnten aber bereits wieder aus dem Krankenhaus entlassen werden.

Nach Sturzflut in Sachsen: Mann weiterhin vermisst

Nach einer Sturzflut im sächsischen Jöhstadt im Erzgebirgskreis wird ein Mann weiterhin vermisst. Die Feuerwehr habe die Suchaktion in der Nacht zum Mittwoch vorerst abgebrochen, teilte die Polizei mit. Nach den Angaben vom Mittwochmorgen hatten Anwohner im Ortsteil Steinbach am Dienstagabend versucht, ihre Grundstücke gegen einen über die Ufer getretenen Fluss zu sichern. Einer der Anwohner wurde dabei von einer Sturzflut mitgerissen. Alle Rettungsversuche durch die Nachbarn schlugen fehl. Nähere Informationen lagen zunächst nicht vor.

Peter Maffay hofft auf Konzerte, „die ökonomisch Sinn machen“

Die deutsche Rocklegende Peter Maffay (71) hofft für die Veranstaltungsbranche, dass bald wieder große Konzerte stattfinden können. Die ganze Branche gucke gespannt auf die kommenden Wochen und Monate, weil sie davon ausgehe, dass die Corona-Hygienekonzepte ausreichen dürften, sagte Maffay am Dienstagabend in einem Gespräch in den Franckeschen Stiftungen in Halle. Es müsse darum gehen, „Veranstaltungen in einer Dimension wieder zu spielen, die ökonomisch Sinn machen“ und die gleichzeitig niemanden gefährdeten.
„Dann liegen wir Künstler, Dienstleister und so weiter dem Staat auch nicht auf der Tasche. Das muss nicht sein.“
Im Moment habe er aber den Eindruck, dass es der Politik im Wahljahr schwerfalle, sich zu Entscheidungen durchzuringen. Er hoffe, „dass dieser Knoten endlich durchschlagen wird“.
Maffay berichtete von drei demnächst in Dresden geplanten Konzerten, zu denen jeweils 3500 Besucher zugelassen seien. Kurz darauf dürfe er in der Schweiz vor 10.000 Menschen spielen. „Und dann frage ich mich, was machen die Schweizer so anders als wir?“
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