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Hakenkreuz-Amoklauf, Tomb Raider und acht andere verrückte Racheakte von Ex-Partnern

© CC0 / Pixabay / Pexelszerbrochene Beziehungen (Symbolbild)
zerbrochene Beziehungen (Symbolbild) - SNA, 1920, 14.07.2021
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Eine Chinesin hat in dieser Woche Schlagzeilen wegen eines originellen Racheakts an ihrem Ex gemacht. Wutentbrannt ist sie mit seinem Auto innerhalb von zwei Tagen 49 Mal bei Rot über die Ampel gefahren, wie das chinesische Portal „Global Times“ berichtete. SNA hat eine Top-Liste mit den wohl verrücktesten Rache-Aktionen erstellt.
Zwar mag Rache süß sein, ein bitterer Nachgeschmack bleibt aber. Übrigens wird das Wort Rache gleich in mehreren Sprachen in Verbindung mit dem Adjektiv „süß“ verwendet. Ein Forschungsteam von der Universität Zürich hat im Jahr 2004 erläutert, dass ein für das Belohnungszentrum zuständiger Bereich im Gehirn aktiv wird, wenn ein Geschädigter an Vergeltung denkt. Der gleiche Prozess setzt beim Verzehr von Süßspeisen ein. Wer also von einem süßen Geschmack der Rache redet, lügt nicht. Die von den Wissenschaftlern entwickelte These lautete, dass die Bestrafung von Normverletzungen Befriedigung auslöst. Mit Hilfe des Positronenemissionstomografens konnte nun tatsächlich diese Aktivität des Gehirns beobachtet werden, als die Versuchsteilnehmer die Entscheidung trafen, die Verletzung einer sozialen Norm zu bestrafen.
Neben der oben erwähnten chinesischen Aktion mit den roten Ampeln haben wir neun weitere verrückte Racheakte gesammelt, die Leute aus verschiedenen Ländern gegen ihren Ex-Partner unternommen haben.

1. Parkstrafe über 100.000 US-Dollar

Jennifer Fitzgerald aus Chicago (US-Bundesstaat Illinois) war im Jahr 2008 noch in einer Beziehung, als ihr Freund Brandon Preveau einen Chevrolet Monte Carlo für 600 US-Dollar kaufte und auf ihren Namen registrieren ließ. Im nächsten Jahr trennte sich aber das Paar. In einem verrückten Versuch, seine Ex zu ärgern, parkte Preveau sein Auto am O'Hare International Airport in Chicago und ließ es dort stehen. Drei Jahre stand das Fahrzeug also am Flughafen in der Parkzone. Während dieser Zeit erhielt Jennifer 678 Strafzettel für falsches Parken mit einem Gesamtbetrag von über 105.000 US-Dollar, teilte im Jahr 2013 das lokale Portal DNAinfo Chicago mit. Fitzgerald sagte, sie habe keinen Zugang zum Parkplatz erhalten. Der Sprecher der Rechtsabteilung der Stadtverwaltung, Roderick Drew, erklärte damals, dass die Stadt versucht habe, sich mit Frau Fitzgerald zu einigen, bevor der Fall vor Gericht ging. Sie lehnte dies aber ab und muss nun die Strafe Monat für Monat begleichen.

2. Rächer mit Sheriff-Hut

Brandon Klecker, der stellvertretende Sheriff im Riverside County (US-Bundesstaat Kalifornien), wurde im Jahr 2013 gefeuert, nachdem er Drogen im Auto seiner Ex-Freundin deponiert haben soll. Er wollte seine Kollegen das Auto der Frau untersuchen lassen, schrieb die lokale Zeitung „The Desert Sun“. Der Schuss ging aber ordentlich nach hinten los, denn die Frau hatte selber den seltsamen Fund bei der Polizei gemeldet. Damit kam Klecker unter Verdacht.

3. Staatsfeind Nr. 1

In der zentralrussischen Stadt Kineschma (Oblast Iwanowo) waren einst überall Anschlagzettel zu sehen, wo ein Foto eines Mannes mit einer Aufschrift versehen war. Diese lautete wie folgt: „Merkt euch dieses Gesicht! Dieser Mensch ist zu nichts fähig, außer dazu, das Leben anderer Menschen zu ruinieren“.
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4. Bombe unter dem Bett

Der 18-jährige Ethan Guillen aus Albuquerque (US-Bundesstaat New Mexico) hat sich 2017 nach der Trennung von seiner Freundin ohne Erlaubnis in ihr Haus geschlichen und einen improvisierten Sprengsatz unter ihrem Bett positioniert. Die selbstgemachte Bombe bestand aus einem Schnellkochtopf mit einigen gefährlichen Stoffen sowie Schrapnell wie Muttern und Schrauben. Guillen schloss das Gerät an einer Zeitschaltuhr und einer Steckdose an. Am nächsten Morgen sollte das Gerät also in die Luft fliegen, was allerdings nicht nach Plan funktionierte. Einige Tage später fand das auserwählte Opfer das Gerät unter dem Bett. Die Mutter der Ex zerlegte das Teil schließlich teilweise und alarmierte die Polizei, so das US-Justizministerium. Guillen kam in den Knast.

5. Suppe mit Kopf von Ex

Im Jahr 2000 war in Australien ein richtiger Horrorfall in aller Munde. Katherine Knight, geboren 1955 in Tenterfield, tötete ihren Ex-Liebhaber John Price, einen geschiedenen Vater von drei Kindern. Zuvor soll Knight mit ihm heftig gestritten haben, weil der Mann sie nicht heiraten wollte. Mindestens 37 Mal stach sie auf ihn ein, häutete den Mann und hängte die Haut an einen Fleischerhaken. Das reichte der Frau aber immer noch nicht, und sie beschloss, den Kopf des Mannes abzuschneiden und zusammen mit Gemüse sowie einigen anderen Teilen seines Körpers zu kochen. Die Mahlzeit richtete sie auf Tellern für Price’ Kinder an. Jede Portion war mit einem Namensschild versehen. Knight wurde zu lebenslanger Haft ohne die Möglichkeit einer Entlassung verurteilt.

6. Pyromanin

Adrienne Satterly steckte ihr Haus im US-Bundesstaat Georgia in Brand, da sie es von ihrem Ex-Mann gerichtlich nicht erstreiten konnte. Im Februar 2018, an dem Tag, an dem sie das Haus verlassen sollte, brachte sie mehrere Matratzen ins Esszimmer und zündete sie an. Dann verließ sie leise das Haus und hinterließ eine lodernde Flamme. Leider breitete sich das Feuer auf andere Häuser aus. Vier Häuser brannten lichterloh, die anderen sechszehn nahmen erheblichen Schaden. Es gab keine menschlichen Opfer. Eine Person wurde verletzt und drei Haustiere starben, schrieb das Portal AJC.
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7. Sibirische Schülerin: Tomb Raider

Eine Zehntklässlerin aus dem Bezirk Tatarski der Oblast Nowosibirsk machte im Jahr 2009 Schlagzeilen. Sie hatte einen Streit mit ihrem Freund und ließ sich nichts Besseres einfallen, als auf den Friedhof zu gehen und die Gräber seiner Verwandten zu zerstören. Mehrere Grabsteine stieß das Mädchen um, verstreute Kränze und Blumen. Um nicht verdächtigt zu werden, entweihte sie ebenfalls die Gräber ihrer eigenen Verwandten. Die Wahrheit kam jedoch ans Licht und die Eltern des Mädels mussten eine Geldstrafe zahlen.

8. Nenne Kakerlake nach deinem Ex

Ein Zoo in San Antonio (US-Bundesstaat Texas) hat zum Valentinstag in diesem Jahr eine ungewöhnliche Dienstleistung für Besucher mit gebrochenen Herzen angeboten. Man konnte eine Kakerlake nach der oder dem Ex benennen, anschließend wurde das Insekt an eines der Tiere im Zoo verfüttert. Der Preis für diese Dienstleistung betrug fünf US-Dollar, hieß es in einer Mitteilung, die auf der Webseite des Zoos veröffentlicht wurde. Für 25 US-Dollar konnten Zoo-Mitarbeiter eine tiefgefrorene Ratte nach einem Ex-Freund beziehungsweise einer Ex-Freundin benennen und diese an ein Reptil verfüttern. Insgesamt hat der Zoo dank dieser Aktion nun 35.000 US-Dollar gesammelt.

9. Hakenkreuz-Amoklauf

Am 18. Oktober 2004 wurde Olga Abramovich aus Brooklyn, New York City (US-Bundesstaat New York), festgenommen. Die damals 49-Jährige war wegen Vandalismus angeklagt, bei dem sie Hakenkreuze auf 20 jüdische Schulen, Synagogen, Gemeindezentren und andere Gebäude in Brooklyns Midwood und Manhattan Beach gemalt haben soll, schrieb die „New York Post“. Sie sagte der Polizei, dass sie die Nazi-Symbole aus Wut gemalt habe, weil ihr Ex, der jüdischer Abstammung sei, eine jüdische Frau geheiratet habe, die jünger als sie sei. Drei Tage lang dauerte der „künstlerische“ Amoklauf. Die Polizei konnte die Frau schließlich fassen, da in der Nähe solch eines frisch gemalten Hakenkreuzes eine Inschrift hinzugefügt worden war, die Herrn Abramovich nahelegte, Viagra zu nehmen. Bei den Ermittlungen stellte sich heraus, dass Olga, die alles gestanden hat, an einer psychischen Störung leidet.

Rache von deutschen Ex

71 Prozent der Deutschen haben sich nach einem Beziehungsaus noch nie an ihrem Ex-Partner gerächt. Das folgt aus einer Umfrage der Online-Partnervermittlung Parship, die im vorigen Jahr veröffentlicht worden ist. Knapp die Hälfte (46 Prozent) geht davon aus, dass sie diesen Schritt sonst später bereuen würde. Ein Viertel der Deutschen (25 Prozent) würde Rache zumindest nicht ausschließen. 15 Prozent haben ihre Ex-Partner doch büßen lassen. Jeder Vierte (27 Prozent) würde lieber damit prahlen, dass sie ohne ihn beziehungsweise sie besser dran sind. Ob das der Wahrheit entspricht, spielt dabei keine Rolle, hieß es.
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