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„Ich sehe was, was du nicht siehst“: acht faszinierend transparente Lebewesen – Fotos

Ein Glasfrosch - SNA, 1920, 14.07.2021
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Manche Tiere haben scharfe Zähne, andere giftige Palpen, wieder andere sind schneller als deren Feinde – die Natur scheint eine prächtige Fantasie an den Tag gelegt zu haben, als sie einige ihrer Kinder mit Schutzmitteln versorgt hat. SNA präsentiert Ihnen Lebewesen, die als solches mit Transparenz ausgestattet wurden.
Ein Forschungsteam der TU Wien und der Max Perutz Labs Vienna hat im vorigen Jahr eine neue Methode für die Untersuchung von Tieren entwickelt. Dabei werden ihre Zellen markiert und mit Hilfe von speziellen chemischen Methoden durchsichtig gemacht. Dann werden zur Gänze durchsichtig gemachte Tiere unter einem Ultramikroskop untersucht. Lichtblätter ermöglichen den Wissenschaftlern, extrem schnell hochauflösende Bilder zu erstellen. Für die Biologie sei das eine neue und mächtige Untersuchungsmethode, betonten die Forscher.
In der Natur existieren aber Lebewesen, die ohne jeglichen speziellen Stoff transparent sind. Hier sind die wohl bekanntesten.

1. Doktorfisch

Die Doktorfische, die auch als Chirurgenfische bekannt sind, haben ihre Bezeichnung dank ihren „Skalpellen“ erhalten, den hornartigen Klingen an der Schwanzwurzel. Sie leben im Salzwasser.
CC BY 2.0 / Rickard Zerpe / Wikimedia CommonsDoktorfisch (Acanthurus sp.)
Doktorfisch (Acanthurus sp.) - SNA, 1920, 14.07.2021
Doktorfisch (Acanthurus sp.)

2. Europäischer Aal

Sie ändern ihre Farbe mehrmals im Leben. Das Umfärben ist laut Wissenschaftlern eine Anpassung an die Gegebenheiten des offenen Meeres. Ein silbrig-glänzender Unterbauch ist dort weniger auffällig als ein gelber. Ihre Oberseite kann zwischen schwarz und dunkelgrün, die der Unterseite zwischen gelb und weiß variieren. Transparent sind sie nur im jungen Alter.
CC BY-SA 3.0 / Uwe Kils / Wikimedia CommonsEine Weidenblattlarve
Eine Weidenblattlarve - SNA, 1920, 14.07.2021
Eine Weidenblattlarve

3. Glasflügelfalter

Der Name dieser Schmetterlingsart ist deren Flügeln zu verdanken, die bis auf die Randbereiche völlig durchsichtig sind. Der Glasflügelalter, der auch als Greta oto bekannt ist, kann in den mittleren bis nördlichen Regionen Südamerikas sowie bis nach Texas und Chile gesichtet werden.
Greta oto - SNA, 1920, 14.07.2021
Greta oto

4. Glasfrosch

Diese Frösche sind nicht ganz transparent, sondern eher hellgrün. Die inneren Organe sind jedoch durch die Haut am Bauch gut sichtbar. Sie leben in tropischen Regenwäldern. Meistens sind sie kleiner als drei Zentimeter. Manche sind sogar doppelt so klein.
Ein Glasfrosch - SNA, 1920, 14.07.2021
Ein Glasfrosch

5. Glaskopffisch

Der deutsche Name dieses Fisches ist nun auch von seinen transparenten Merkmalen abgeleitet. Die Sache ist die, dass seine Augen von einer durchsichtigen Schutzhaube überdeckt sind. Sein Kopf ist fast völlig transparent. Glaskopffische sind im nördlichen Pazifik zu Hause.
CC BY 3.0 / Ezra Weller / Wikimedia CommonsEin Glaskopffisch
Ein Glaskopffisch - SNA, 1920, 14.07.2021
Ein Glaskopffisch

6. Kraken

Die inneren Organe einiger junger Kraken sind durch die transparente Haut sichtbar. Die rangefarbenen Flecken ändern ihre Farbe je nach Umgebung.
© AP Photo / Ashley PughEin Baby-Oktopus (Archiv)
Ein Baby-Oktopus (Archiv) - SNA, 1920, 14.07.2021
Ein Baby-Oktopus (Archiv)

7. Meerwalnuss

Diese Art der Rippenquallen sieht einer Qualle sehr ähnlich, sie bewegt sich aber mit Hilfe von plattenförmigen Wimperplättchen. Durch Lichtbrechung sind sie farbig schillernd. Meerwalnüsse waren ursprünglich an der Atlantikküste von Nord- und Südamerika verbreitet, wurden aber auch im Schwarzen, Kaspischen Meer sowie in der Ostsee gesichtet. Sie ernähren sich von Zooplankton und Fischlarven.
Ein Meerwalnuss - SNA, 1920, 14.07.2021
Ein Meerwalnuss

8. Leuchtkalmar

Eine andere Art der Tintenfische, der Leuchtkalmar, hat einen transparenten Körper, der von pigmentgefüllten Zellen gesprenkelt ist. Unter seinen Augen befinden sich biolumineszierende Organe. Leuchtkalmare können bis zu acht Zentimeter groß werden und leben in einer Tiefe von 200 bis 400 Metern. Ihr Zuhause befindet sich um Japan herum, im chinesischen Meer bis zum Ochotskischen Meer.
© CC0 / DienoEin Leuchtkalmar
Ein Leuchtkalmar - SNA, 1920, 14.07.2021
Ein Leuchtkalmar
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