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Römerschatz beim Bau einer Trasse in London entdeckt

© CC0 / Rabenspiegel / PixabayGoldmünzen (Symbolbild)
Goldmünzen (Symbolbild) - SNA, 1920, 14.07.2021
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Bei Bauarbeiten für eine Hochgeschwindigkeitsstrecke im Westlondoner Bezirk Hillingdon sind der DPA zufolge mehr als 300 Münzen aus der Zeit der Römerherrschaft gefunden worden. Experten prüfen, ob der Fund als nationaler Schatz einzustufen ist.
Die Bronzemünzen stammen vermutlich aus dem ersten Jahrhundert vor Christus: jener Zeit, in der die römische Herrschaft über Britannien begann. Laut der Archäologin Emma Tetlow wurden sie wohl nicht zum Handel verwendet, sondern als Opfergabe oder um Grundstücke abzugrenzen. „Der Fund ist einmalig und macht es uns möglich, unser Wissen darüber zu erweitern, wie das Leben in Hillingdon vor vielen Jahrhunderten ausgesehen haben könnte“, sagte die Expertin laut DPA.
Auf der einen Seite der Münzen ist die griechische Gottheit Apoll abgebildet, auf der anderen ein angreifender Stier. Ähnlich gestaltete Münzen seien vor mehr als 2000 Jahren in Marseille geprägt worden, sagte Tetlow. Kunst- und Altertumsexperten wollen jetzt prüfen, ob die Münzen als nationaler Schatz einzustufen sind. Dann könnte ein britisches Museum sie erwerben.
Derzeit entsteht in Hillingdon die Hochgeschwindigkeitsstrecke HS2, die die britische Hauptstadt und den wirtschaftlich abgehängten Norden Englands verbinden soll. Beim Bau der Trasse kommt es immer wieder zu historisch wichtigen Entdeckungen. So wurden bereits 11.000 Jahre alte Steinwerkzeuge und andere Artefakte dort gefunden.
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