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Bach missbraucht Hiroshima für politische Zwecke – Protest gegen Besuch des IOC-Chefs

© REUTERS / POOLPräsident des Internationalen Olympischen Komitees Thomas Bach
Präsident des Internationalen Olympischen Komitees Thomas Bach - SNA, 1920, 14.07.2021
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Anlässlich des geplanten Besuchs in Hiroshima regt sich Protest gegen Thomas Bach, den Präsidenten des Internationalen Olympischen Komitees. Japanische Bürgergruppen werfen ihm vor, die Friedensstadt für politische Zwecke zu missbrauchen. Eine Petition gegen Bachs Besuch hat bereits über 50.000 Unterschriften gesammelt.
Am Freitag wird IOC-Chef Thomas Bach anlässlich des Olympischen Friedens die Stadt Hiroshima besuchen und an der Gedenkstätte im Friedenspark einen Kranz niederlegen. Begleitet wird der Deutsche von Japans Organisationschefin Seiko Hashimoto.
„Wir werden unsere Verpflichtung zum Frieden in der Stadt des Friedens, Hiroshima, bekräftigen“, sagte Bach in einem Interview mit „Kyodo News“. Hiroshimas Gouverneur Hidehiko Yuzaki wünschte sich vom IOC-Präsidenten, dass dieser eine „starke Botschaft für die Schaffung einer friedlichen Welt ohne Nuklearwaffen“ aussende.
Der Besuch wird von der japanischen Bevölkerung jedoch nicht nur als Zeichen für den Frieden gewertet. So wirft eine Bürgergruppe Bach vor, Hiroshimas Rolle als Botschafter des Weltfriedens für politische Zwecke zu missbrauchen. Damit „entehre“ er die Überlebenden des US-amerikanischen Atombombenangriffs von 1945, bei dem Schätzungen zufolge 70.000 Menschen ums Leben kamen. Bis Ende 1945 lag die Zahl der Verstorbenen bereits bei 140.000. Am Montag hatte die Gruppe eine Beschwerde gegen Bachs Besuch bei der Stadt Hiroshima und bei der Präfektur eingereicht.
Das Olympia-Logo vor dem Hauptquartier des Japanischen Olympischen Komitees (JOC) - SNA, 1920, 20.06.2021
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Eine andere Gruppe startete eine Online-Petition gegen Bachs Besuch. Diese hat der DPA zufolge bereits mehr als 50.000 Unterschriften gesammelt.
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