Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde

Lufthansa setzt auf Geschlechtsneutralität – und sorgt für Twitter-Wirbel

© CC0 / Mr_Worker / PixabayFlugzeug der Lufthansa (Archivbild)
Flugzeug der Lufthansa (Archivbild) - SNA, 1920, 14.07.2021
Abonnieren
Die Nachricht über die Abschaffung der gewohnten geschlechtsspezifischen Begrüßungsformeln auf Lufthansa-Flügen ist kürzlich zum Gesprächsthema Nummer eins im Internet geworden – vor allem auf Twitter. SNA hat für Sie die schärfsten Kommentare einiger Politiker und anderer berühmter Persönlichkeiten ausgesucht.
Die für ihre witzigen Kommentare berühmte Satire-Show „ZDF heute-show“ konnte sich einen sarkastischen Twitter-Kommentar zu solch einem brisanten Thema nicht verkneifen – und hinterließ zugleich mehrere dazu:
Auch der für seine Kritik an geschlechtsneutraler Sprache bekannte Politiker Friedrich Merz, der im April nach seinem Tweet zum Thema „Gendern“ ebenfalls mächtig für Trubel in sozialen Netzwerken gesorgt hatte, kam zur Sprache – allerdings nicht im positiven Licht, wie es sich mit Blick auf die Thematik versteht:
Auf die universelle Floskel „Moin!“, die bei dem Thema tatsächlich wie die Faust aufs Auge passt, bezog sich auch Dennys Bornhoeft, Politiker der FDP-Fraktion, in seinem Kommentar:
Der Präsident der Deutsch-Ungarischen Gesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland, Gerhard Papke, nahm ebenso Stellung zu dem Thema. Der Mann scheint aber die Neuerung der Fluggesellschaft nicht wirklich anzunehmen:
Seine Position begründete er im darauffolgenden Tweet damit, dass Gendern ein zerstörerischer Angriff auf deutsche Sprache, Traditionen, Kultur sowie die ganze deutsche Art zu leben sei. Gendern stehe für ein Umerziehungsprogramm, betont Papke und fügt hinzu, dass die Deutschen das nicht mit sich machen lassen dürfen.
Die Journalistin Kathrin Weßling und der Kommunikationsexperte Frank Behrendt sehen die Neueinführung der Lufthansa hingegen als Nebensächlichkeit und necken die Menschen, die sich über das Thema ärgern, in ihren Tweets:
Am Dienstag hat ein Unternehmenssprecher der deutschen Fluggesellschaft Lufthansa laut DPA bestätigt, dass der Konzern auf Begrüßungsformeln wie „sehr geehrte Damen und Herren“ und „Ladies and Gentlemen“ zugunsten der gendergerechten Sprache endgültig verzichte.
Newsticker
0
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала