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„Lockdown unbedingt verhindern“: Altmaier fordert mehr Corona-Disziplin

© SNA / Alexander GalperinWirtschaftsminister Peter Altmaier (Archivbild)
Wirtschaftsminister Peter Altmaier (Archivbild) - SNA, 1920, 14.07.2021
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Deutschland muss laut Wirtschaftsminister Peter Altmaier einen erneuten Lockdown unbedingt vermeiden. Trotz der aktuell niedrigen Infektionszahlen sei er besorgt, dass die Corona-Disziplin nachlasse, sagte der CDU-Politiker.
„Wir wollen ja, dass es keinen neuen Lockdown gibt, das muss auf jeden Fall vermieden werden“, so Altmaier im Gespräch mit der „Augsburger Allgemeinen“.
„Deshalb sehe ich mit Sorge, dass die Disziplin ein bisschen nachlässt, dass in geschlossenen Räumen keine Masken mehr getragen werden, dass der Abstand bei vielen Veranstaltungen schon wieder sehr gering wird.“
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Der Politiker stellte fest, dass die Infektionszahlen in Deutschland „Gott sei Dank“ immer noch sehr niedrig seien. Vor allen Dingen sei die Auslastung der Krankenhäuser und Intensivbetten derzeit auf einem für die Pandemie außergewöhnlich niedrigen Niveau.
„Aber ich glaube, dass wir alle gut beraten sind, die nötigen Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen. Das ist besser, als darüber zu spekulieren was man macht, wenn ein Lockdown notwendig werden sollte oder nicht“, betonte der Wirtschaftsminister.
Dank der Erfolge beim Impfen sei man jetzt im letzten Jahr im Herbst und im Frühjahr. Im Augenblick sei rund die Hälfte der Bevölkerung geimpft und „wir brauchen mindestens 70 bis 80 Prozent, damit das Virus dauerhaft in Deutschland keine Chance hat, eine neue große Welle auszulösen“.
Von der Idee der Impfanreize sei er bislang nicht so überzeugt, sagte Altmaier. „Weil es auch der Idee des mündigen Bürgers widerspricht, wenn ich Menschen mit Geldgeschenken zu etwas bringe, von dem sie selbst überzeugt sind, dass es vielleicht gar nicht in ihrem Interesse ist.“
Er glaube, dass genügend Menschen bereit wären, sich immunisieren zu lassen, wenn man sie über die Risiken informieren würde. Vielmehr sollte man sich um Dinge wie mobile Impfstationen und Ein-Dosis-Vakzine kümmern.
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