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Impfstoff-Lieferungen angeblich politisiert: Moskau reagiert auf Maas-Aussagen

© SNA / Wladimir PesnyaCorona-Impfstoff Sputnik V (Symbolbild)
Corona-Impfstoff Sputnik V (Symbolbild) - SNA, 1920, 14.07.2021
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Kein Land ist laut der Pressesprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, von angeblich politisierten Impfstoff-Lieferungen aus Russland betroffen worden. Damit reagierte sie auf die Aussagen des deutschen Außenministers Heiko Maas, denen zufolge Moskau sein Vakzin für politische Zwecke instrumentalisiert.
„Wir bitten dann um eine Liste der ‚betroffenen‘ Länder“, teilte Sacharowa in ihrem Telegram-Kanal mit.
„Wir wissen nichts von solchen Ländern. Es gibt Länder, die den russischen Impfstoff als Hilfe genommen haben, die den russischen Impfstoff kaufen und die den russischen Impfstoff vor Ort herstellen. Es gibt aber keine Länder, die von dem russischen Impfstoff oder von damit angeblich verbundenen politischen Forderungen betroffen wären“, so Sacharowa weiter.
Es bestehe zudem kein Zweifel, dass die von Maas geforderte ‚Bereitstellung der Impfstoff-Alternativen‘ auf eine wettbewerbsneutrale Verdrängung von Sputnik V abziele.
Zuvor am Mittwoch hatte Bundesaußenminister Heiko Maas Moskau und Peking vorgeworfen, Impfstofflieferungen an andere Länder für politische Zwecke zu instrumentalisieren, und Impfstoff-Hersteller außerhalb Russlands und Chinas aufgefordert, ihre Alternative den betroffenen Staaten anzubieten. Laut dem deutschen Außenminister waren sowohl Russland als auch China erfolgreich bei der öffentlichen Förderung der Lieferungen ihrer Impfstoffe.
Bundesaußenminister Heiko Maas  - SNA, 1920, 14.07.2021
Maas: China instrumentalisiert Impfstoff-Lieferungen für politische Zwecke
Der Kreml hatte seinerseits schon vorher verkündet, Moskau führe keinen „Impfstoffkrieg“ nutze die Pandemie nicht als Einflussinstrument. Peking stellte fest, dass „Impfstoffe ein globales öffentliches Gut sein sollten“ und rief die internationale Gemeinschaft auf, sich im Kampf gegen die Pandemie zu vereinen und zusammenzuarbeiten.
Anfang Juni hatten die Entwickler des Impfstoffs „Sputnik V“ in ihrem Twitter-Account bekannt gegeben, dass das russische Vakzin bereits in 67 Ländern mit einer Gesamtbevölkerung von mehr als 3,5 Milliarden Menschen zugelassen ist.
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