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Мусор после проливных дождей в Бад-Нойенар-Арвайлере, Германия  - SNA, 1920
Hochwasser in Deutschland
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Unwetter in Deutschland: Feuerwehrmann in NRW ertrinkt bei Rettungsarbeiten

© AFP 2021 / INA FASSBENDERÜberflutete Straßen von Hagen (Nordrhein-Westfalen)
Überflutete Straßen von Hagen (Nordrhein-Westfalen)  - SNA, 1920, 14.07.2021
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Starkregen hat in einigen Regionen Deutschlands zu Ausnahmezuständen und zahlreichen Feuerwehreinsätzen geführt. Insbesondere ist der Westen Deutschlands von heftigen Regenfällen und Überschwemmungen betroffen. In Altena im Sauerland (Nordrhein-Westfalen) ist bei Rettungsarbeiten nach dem Starkregen ein Feuerwehrmann ums Leben gekommen.
Er sei bei dem tragischen Unfall ertrunken, bestätigte ein Sprecher der Polizei. Der WDR hatte zuvor berichtet. In Altena haben die starken Regenfälle viele Schäden verursacht. Die Stadt war am Mittwoch „so gut wie nicht erreichbar“, teilte die Polizei mit.
In Mettmann bei Düsseldorf wurde eine Mitarbeiterin eines Seniorenheims von einem umstürzenden Baum schwer verletzt und wäre beinahe ertrunken. Ein Helfer habe ihren Kopf über Wasser halten können, bis Feuerwehrleute die eingeklemmte Frau befreit hatten, teilte die Feuerwehr mit.
NRW-Innenminister Herbert Reul sprach von einer „außerordentlich schwierigen Lage“ in einigen Regionen des Landes.
„Die weitere Entwicklung ist derzeit nicht mit Sicherheit absehbar“, sagte der CDU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur.
Das Tief „Bernd“ soll nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) auch in den kommenden Tagen teils heftige Niederschläge in einige Regionen Deutschlands bringen.
Die Stadt Düsseldorf forderte am Mittwoch wegen einer drohenden Überschwemmung die Anwohner im Stadtteil Grafenberg zum Verlassen ihrer Wohnungen auf. Besonders betroffen vom steigenden Hochwasser der Nördlichen Düssel seien etwa 350 Gebäude der Ostparksiedlung, teilte die Stadt mit.
Im sächsischen Erzgebirgskreis wurde ein 53-Jähriger von einer Sturzflut mitgerissen und bis Mittwochnachmittag immer noch vermisst. Der Mann hatte am Dienstagabend wegen des stark gestiegenen Pegels des Dorfbaches versucht, sein Grundstück vor den Wassermassen zu schützen. Dabei wurde er nach Angaben von Anwohnern mitgerissen. Die Suche gestalte sich wegen des hohen Wasserstandes des Steinbaches und der topographischen Gegebenheiten als schwierig, so die Polizei.
Laut DWD-Prognosen lassen die Regenfälle am Donnerstag im Westen nach und ziehen vermehrt in den Südwesten und Süden. Allerdings seien die Wassermengen in der Fläche nicht mehr so ausgeprägt, wie sie am Mittwoch im Westen erwartet worden seien. Unwetterartige Starkregenfälle könnten aber lokal nicht ausgeschlossen werden, hieß es. Freundlicher sieht es am Donnerstag dagegen im Norden und Osten aus, wo sich laut DWD häufiger die Sonne zeigt.
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