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DER Touristik: Steigende Corona-Zahlen verunsichern Reisende

Tourismus - SNA, 1920, 14.07.2021
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Die Corona-Zahlen in vielen Urlaubsländern steigen wieder, gerade in Spanien. Ein Grund zur Sorge um die nächste Reise? Der Veranstalter DER Touristik sieht eher ein Wahrnehmungsproblem.
Die steigenden Corona-Zahlen in Europa durch die Deltavariante verunsichern nach Ansicht des Veranstalters DER Touristik viele Reisende. Das Infektionsgeschehen und die Einschätzung der pandemischen Situation in den Reiseländern seien schwerer vorhersehbar geworden, sagte Ingo Burmester, Zentraleuropa-Chef des Reiseveranstalters der Deutschen Presse Agentur (DPA).

„Das erhöht die Verunsicherung beim Gast.“

Einstufung als Risikogebiet kein Problem?

Gleiches gilt für die Hochstufung von Ländern zu Risikogebieten oder Hochinzidenzgebieten. Beispiel Spanien:
„Wenn man einmal von der formalen Einstufung als Risikogebiet absieht, gibt es eigentlich keine Veränderung der Reisebedingungen aus Sicht des Gastes“, so Burmester.
Schon zuvor musste für den Rückflug ein Test, Impfnachweis oder Genesungsnachweis vorgezeigt werden. Allerdings entstehe durch die Einstufung und Kommunikation darüber eine gewisse Verunsicherung.
„Die ist sicherlich relevant. Die spüren wir auch.“

Urlauber weichen auf Griechenland aus

DER Touristik beobachtet darum einen stärkeren Trend in andere Urlaubsländer, wie zum Beispiel Griechenland. Dort wachse die Nachfrage derzeit stärker als in Spanien.
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Zuletzt hatte Spanien nach Angaben des Gesundheitsministeriums knapp 200 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen. Damit droht eine weitere Hochstufung zum Hochinzidenzgebiet. Wer nicht vollständig geimpft oder genesen ist, müsste dann nach der Rückkehr nach Deutschland mindestens fünf Tage in Quarantäne.
„Sollte dieser Fall wirklich eintreten, werden wir unseren Gästen aktiv anbieten, ihre Reiseabsichten zu überdenken“, sagte Burmester gegenüber DPA.
Die Gäste würden dann informiert und kostenfreie Stornierungs- und Umbuchungsmöglichkeiten angeboten.

„Meine Hoffnung und Erwartung ist allerdings, dass die Inzidenzen durch die konsequente Umsetzung der getroffenen Hygienevorschriften in Spanien wieder sinken werden.“

Das kleine Zypern wurde gerade erst als Hochinzidenzgebiet eingestuft. Für Urlauber, die mit DER Touristik unterwegs sind, heißt das: Kostenlose Umbuchungen und Stornierungen sind möglich, in diesem Fall bis 31. Juli.
„Sie können ihre Reise aber auch antreten, denn es liegt kein Reiseverbot für Zypern vor“, betonte Burmester.
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