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Glücklich bei der Arbeit? So geht’s am besten: 6 Tricks für mehr Zufriedenheit im Job

Meeting (Symbolbild) - SNA, 1920, 13.07.2021
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Zum Tag der fröhlichen Arbeitnehmer, der in manchen Ländern am 13. Juli begangen wird, haben wir uns nach Experten-Tipps für mehr Spaß im Job umgesehen.
Der Aktionstag unter dem Namen „Gruntled Workers Day“ ist von dem Ehepaar Thomas und Ruth aus dem US-amerikanischen Bundesstaat Pennsylvania ins Leben gerufen worden und gehört zur Liste der ungefähr 80 von den beiden ausgedachten und markengeschützten Feiertage, schreibt das Portal Giftypedia. Er wird laut Angaben der Huffpost seit rund 20 Jahren begangen und ist den Leuten gewidmet, die mit ihrer Arbeit zufrieden sind. An diesem Tag sollte man besonders stolz auf seinen Job sein und die Kollegen loben, die besondere Leistungen erbringen, heißt es.
Wir zeigen Ihnen, wie man bei der eigenen Tätigkeit mehr Zufriedenheit verspüren kann.

1. Positive Sprache und Denkweise

Die Sprache beeinflusst die Denkweise, behauptet die Kommunikationsspezialistin Véronique Traber auf dem schweizerischen Portal fhnews.ch, das Fragen über Studium, Beruf und Karriere gewidmet ist. Bei Gesprächen mit den Kollegen und Freunden sollten Klatsch und Tratsch sowie mögliche Ärgernisse im Job umgangen werden.

2. Lieblingsaufgabe

Bei der Arbeit ist es wichtig, nicht auf die Aufgaben zu vergessen, die wirklich Freude bereiten. Bestimmt gibt es mindestens eine, weswegen Sie sich für diesen Job entschieden haben. Wenn man mit dem eigenen Job zu 100 Prozent unzufrieden ist, kündigt man und quält sich nicht weiter. Also gibt’s wohl mindestens ein Prozent im breiten Aufgabenkreis, wo man Spaß hat. Deshalb sollte man auf Empfehlung der Experten diese eine Aufgabe priorisieren, um sich jeden Tag auf etwas freuen zu können.
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3. Vergleiche bei Seite

Auch wenn es manchmal ärgerlich ist, dass der eine oder andere vielleicht mehr Geld verdient, als sie ihm ihrer Meinung nach zusteht. Solche Vergleiche sind frustrierend, schreibt das Portal „Karrierebibel“. Statt sich ständig mit anderen in Konkurrenz zu setzen, sollte man sich besser auf die eigene Situation konzentrieren und die Schritte in Angriff nehmen, die nötig sind, um diese zu verbessern.

4. Kopf lüften

Während der Mittagspause kann man Sport treiben oder einfach einen Spaziergang machen, um auf andere Gedanken zu kommen.

5. Toxische Kollegen vermeiden

Klar, es sind alle Leute verschieden. Von den toxischen sollte man aber besser Abstand nehmen, denn sie haben einen schädlichen Einfluss auf Körper und Seele, erläutert die Spezialistin für Konfliktmanagement Andrea von Graszouw in ihrem Wissensblog. Beim Umgang mit einer toxischen Person seien Argumente und Erklärungen nichts wert, auch wenn es vorrübergehend so scheine. Dennoch sei es wichtig, eindeutig und klar die eigene Sichtweise und Grenzen deutlich zu machen. Dies sollte nicht dem Zufall überlassen werden, sonst wird man ständig in die Defensive geraten und von den verbalen Attacken überrollt werden, so Graszouw.
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6. Schluss mit Kontrollsucht

Auch Kontrollsucht kann das Betriebsklima stören. Wenn Sie absolut alles unter Kontrolle behalten wollen und Angst haben, diese zu verlieren, kann dies frustrierend sein. Wenn Sie in jeder Aufgabe von Ihren Kollegen gleich mehrere Fehler vermuten, zeugt das ebenfalls von Kontrollwahn, so die Karrierebibel. Wer lerne, sich auf Veränderungen einzulassen, werde lebensfreudiger.

Arbeitnehmer in Deutschland

Die Deutschen sind glückliche Arbeitnehmer, folgt aus einer Studie der Arbeitsmanagement-Plattform Wrike, die 2019 veröffentlicht worden ist. 89 Prozent der Befragten gaben damals an, sehr zufrieden oder überwiegend zufrieden im Job zu sein. Laut der Studie zeichnen folgende Faktoren glückliche Arbeitnehmer aus:
Sie haben ein gutes oder sehr gutes Verhältnis zu ihren Vorgesetzten (84 Prozent)
Sie gehen gerne auf Firmen-Events (69 Prozent)
Sie gehen regelmäßig mit Kollegen oder Freunden mittags essen (51 Prozent)
In der Studie wurden rund 4000 Arbeitnehmer aus Unternehmen mit mehr als 200 Mitarbeitern in Deutschland, Großbritannien, Frankreich und den USA befragt.
Einer anderen Studie aus demselben Jahr zufolge würde nur jeder dritte Deutsche seinen Arbeitgeber weiterempfehlen, teilt das Portal „Manager-magazin“ unter Verweis auf den Personaldienstleister „ManpowerGroup Deutschland“ mit. Knapp jeder Fünfte der Befragten sucht demnach aktiv nach einem neuen Job, der besser bezahlt ist. Bei 15 Prozent sorge nicht das Geld, sondern mangelnde Wertschätzung für Frust. Sie haben nämlich das Gefühl, dass ihre Leistungen im Job nicht anerkannt werden, hieß es. An dieser Studie haben mehr als 1000 Bundesbürger teilgenommen.
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