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Seltene neurologische Erkrankung nach Impfung gemeldet: Warnhinweis für Vakzin von Johnson & Johnson

© Foto / Dado Ruvic/IllustrationImpfstoff von US-Konzern Johnson & Johnson
Impfstoff von US-Konzern Johnson & Johnson - SNA, 1920, 13.07.2021
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Kürzlich sind Fälle einer neurologischen Störung, nämlich des Guillain-Barré-Syndroms, nach der Verabreichung des Covid-19-Impfstoffs von Johnson & Johnson gemeldet worden. Das geht aus einer entsprechenden Pressemitteilung des amerikanischen Pharmaunternehmens hervor.
Die meisten Fälle traten innerhalb von 42 Tagen nach der Immunisierung auf. Die Erkrankungswahrscheinlichkeit sei, so Vertreter von Johnson & Johnson, sehr gering. Begleitende Symptome sind Muskelschwäche und manchmal Lähmungen.
Die Zeitung „The Washington Post“ berichtet unter Berufung auf die FDA-Angaben, dass bisher etwa 100 Fälle bekannt seien, in denen das Guillain-Barré-Syndrom aufgetreten sein soll. In 95 Fällen mussten demnach die Betroffenen ins Krankenhaus gebracht werden. Es gebe auch ein Todesopfer in diesem Zusammenhang.
Die FDA hat am Montag eine Warnung zum Corona-Impfstoff von Johnson & Johnson herausgegeben.
Das Unternehmen betonte seinerseits, dass die Wahrscheinlichkeit von Nebenwirkungen nach der Impfung sehr gering sei. Als mögliche werden auf der Internet-Seite des Unternehmens schwere allergische Reaktionen, Kurzatmigkeit, Brustschmerzen, Beinschwellung, sowie anhaltende Bauch- oder Kopfschmerzen genannt.
Das Unternehmen hatte zuvor angekündigt, dass sein Coronavirus-Einzeldosis-Impfstoff einen sicheren Schutz gegen den Delta-Stamm gezeigt habe. Den Daten zufolge kann die durch die Coronavirus-Impfung des Unternehmens erzeugte Immunantwort mindestens acht Monate anhalten.
In den USA sind bisher drei Vakzine für den Notfall zugelassen, darunter das Präparat von Johnson & Johnson.
Impfung gegen das Coronavirus in Spanien - SNA, 1920, 02.07.2021
US-Hersteller Johnson & Johnson: Corona-Impfstoff wirkt gegen Delta-Variante
Im April hatten die US-Behörden empfohlen, die Impfung mit J&J wegen einer Reihe von Blutgerinnsel-Fällen bei Patienten, denen gegen das Coronavirus das entsprechende Vakzin verabreicht worden war, vorübergehend auszusetzen. Darüber hinaus waren mehrere Todesfälle nach der Injektion des J&J-Impfstoffs gemeldet worden.
Nach der Entscheidung, den J&J-Impfstoff wieder einzusetzen, hatten die Behörden den Hersteller aufgefordert, die Patienten über die seltenen in Form von Blutgerinnseln auftretenden Nebenwirkungen aufzuklären.
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