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Afghanistan
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Borrell plant Treffen mit Afghanistans Präsident Ghani – Stabilisierung im Land im Mittelpunkt

© Pressestelle des russischen Außenamtes  / Zur BilddatenbankJosep Borrell
Josep Borrell - SNA, 1920, 12.07.2021
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Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell will Afghanistans Präsident Aschraf Ghani treffen und ihm Brüssels Hilfe bei der Stabilisierung der Lage nach dem Abzug der US-Truppen aus dem Land anbieten.
„Die Lage in Afghanistan wird sich nach dem Rückzug der Truppen der USA und anderer westlicher Länder ändern. Wir sollten darüber nachdenken, wie wir der afghanischen Regierung ohne militärische Präsenz werden helfen können“, sagte Borrell am Montag in Brüssel, nach einer Sitzung des EU-Außenministerrates.
Als eine Option nannte er dabei die Bildung einer internationalen Kontakt- oder Fördergruppe unter Teilnahme von EU- und anderen Ländern, die bereit seien, Afghanistan zu helfen.

Konferenz zentral- und südasiatischer Länder in Taschkent

Er werde am 15./16. Juli in Usbekistans Hauptstadt Taschkent an einer internationalen Konferenz ranghoher Vertreter von Ländern Zentral- und Südasiens teilnehmen. Zu der Konferenz würden unter anderem Ghani sowie Pakistans Regierungschef Imran Khan erwartet, sagte Borrell.
Nach dem Abzug der US-Truppen aus Afghanistan liefern sich die Regierungskräfte und die radikalislamische Bewegung Taliban* Kämpfe. Die Islamisten haben bereits große Territorien auf dem Land unter ihre Kontrolle gebracht und stürmen jetzt auch Großstädte. Die Instabilität wächst insbesondere vor dem Hintergrund der US-Erklärungen, alle Truppen aus Afghanistan zum 11. September abzuziehen.
Abzug der US-Truppen aus Afghanistan (Archiv) - SNA, 1920, 08.07.2021
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Biden: USA machen Abzug ihrer Truppen aus Afghanistan Ende August perfekt

Friedensabkommen USA-Taliban

Washington und Vertreter der Taliban hatten 2020 in Doha das erste Friedensabkommen seit Beginn des Krieges vor 18 Jahren geschlossen. Laut dem Dokument sollen die ausländischen Kontingente abziehen und die Gefangenen ausgetauscht werden. Zudem sollte ein innerafghanischer Dialog aufgenommen werden.
* unter anderem von der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (Armenien, Kasachstan, Kirgistan, Russland, Tadschikistan, Weißrussland) als Terrororganisation eingestuft, deren Tätigkeit in diesen Ländern verboten ist
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