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Schutzzaun um US-Kapitol wird sechs Monate nach Erstürmung abgebaut

© REUTERS / Joshua RobertsArbeiter bauen Sicherheitszaun auf dem Kapitol ab
Arbeiter bauen Sicherheitszaun auf dem Kapitol ab - SNA, 1920, 11.07.2021
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Der Metallzaun und die Betonbarrieren, die das Kapitol-Gelände seit seiner Erstürmung durch Trump-Anhänger am 6. Januar 2021 umgaben, werden momentan demontiert. Darüber berichtete die US-amerikanische Zeitung „The Washington Post“ am Samstagabend.
Der Abbau begann am Freitag und soll voraussichtlich etwa drei Tage dauern. Der Architekt des Kapitols kann jedoch „zügig die temporäre Umzäunung wieder installieren, sollten es die Umstände erfordern“, zitiert die Zeitung eine Mitteilung an die Gesetzgeber. Demnach sollen die Polizeikräfte weiterhin Bedrohungen auf dem Kapitol-Gelände überwachen. Das Kapitol-Gebäude, das im Schnitt etwa 2,5 Millionen Besucher pro Jahr hatte, wird nach offiziellen Angaben für öffentliche Besucher weiter geschlossen bleiben.
Mittlerweile füllen sich die Bürgersteige, auf denen einst Soldaten standen und ihre Gewehre zum Schutz des Komplexes hielten, mit Spaziergängern mit Kinderwagen und Fahrradfahrern, schreibt die „Washington Post“. „Das Kapitol-Gelände sollte als Park genutzt werden, ein Ort zum Schlittenfahren, ein Ort, an dem man die freie Luft genießen kann, und wir wollen, dass es wieder so genutzt wird“, kommentierte Eleanor Holmes Norton, eine Abgeordnete des Distrikts im Repräsentantenhaus, die sich für den Abbau des Zauns einsetzte.
US-Kapitol - SNA, 1920, 24.06.2021
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Das Repräsentantenhaus der Vereinigten Staaten hatte der Zeitung zufolge im Mai einem knapp 1,9 Milliarden US-Dollar schweren Sicherheitsgesetz zugestimmt. Dieses sieht unter anderem eine Ausstattung des Parlamentsgebäudes mit stärkeren Fenstern und Türen sowie zusätzliche Überwachungsmaßnahmen vor. Die Gesetzgebung steht nun vor einem schwierigen Kampf um die Zustimmung des Senats.
Die Sperrzone auf dem US-Kapitol wurde zu einem der letzten verbliebenen Symbole der gescheiterten Sicherheitsreaktion auf die Unruhen im Winter. Die Randalierer wollten den Kongress hindern, den Wahlsieg von Präsident Biden zu bestätigen. Es kam zum Tod von fünf Menschen und Klagen gegen über 500 Randalierer.
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