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Wegen Mordversuch in Deutschland: Moskau liefert Verdächtigen aus

© SNA / Alexander KriaschewPassagierflugzeug Boeing 737 der russischen Fluggesellschaft Aeroflot (Archivbild)
Passagierflugzeug Boeing 737 der russischen Fluggesellschaft Aeroflot (Archivbild) - SNA, 1920, 10.07.2021
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Russland hat am Samstag einen aserbaidschanischen Staatsbürger an Deutschland ausgeliefert, der von den Behörden des versuchten Mordes mit einer Granate beschuldigt wird.
„Heute wurde am Moskauer Flughafen Domodedovo (...) der Bürger der Republik Aserbaidschan Elschad Asisow, auch bekannt als Elschad Gulammirsaew, an Vertreter von Strafverfolgungsbehörden der Bundesrepublik Deutschland übergeben“, sagte die Sprecherin des russischen Innenministeriums, Irina Wolk, gegenüber Reportern.
Laut Wolk stand der Angeklagte auf Anfrage des Polizeikommissariats der deutschen Stadt Saarbrücken auf der internationalen Fahndungsliste. Ihm werde versuchter Mord vorgeworfen. Im Jahr 2016 soll er eine Handgranate in der Nähe des Eingangs zu einer Unterhaltungseinrichtung gezündet haben, in der sich zu diesem Zeitpunkt Menschen aufhielten. Nach vorläufigen Angaben ereignete sich der Angriff im Rahmen von interethnischen Zusammenstößen, so die Sprecherin.
Im Juni 2018 hatten die Polizisten Asisow während der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft in Nischni Nowgorod wegen des Verdachts auf zwei Raubüberfälle festgenommen. Wegen dieser Verbrechen wurde er zu 3,5 Jahren Haft in einer Kolonie des allgemeinen Regimes in Russland verurteilt.
„Nach Verbüßung der Strafe wurde beschlossen, den Angeklagten der deutschen Seite zu übergeben“, sagte Wolk abschließend.
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