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Leipziger Frachtflughafen von Klima-Aktivisten blockiert – Fotos

© Flughafen Leipzig/Halle GmbHFlughafen Leipzig/Halle
Flughafen Leipzig/Halle - SNA, 1920, 10.07.2021
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Aktivisten der Initiative „CancelLEJ“ haben in der Nacht zum Samstag eine LKW-Zufahrt des DHL-Terminals am Frachtflughafen Leipzig/Halle blockiert, was zu einem Millionenschaden für DHL geführt habe, berichtet die Deutsche Presse-Agentur.
Die Protestierenden riefen die Behörden auf, auf die Ausbaupläne des Leipziger Flughafens zu verzichten. Der Flughafen befinde sich nah an bewohntem Gebiet und gefährde die Gesundheit von Tausenden Anwohnern, heißt es.
Auf Twitter demonstrierten die Protestteilnehmer ihren Willen:

„80 Leute stören heute den Betrieb von DHL am Frachtflughafen LEJ. DHL ist Hauptprofiteur dieses klimaschädlichen Ausbaus, der Flughafen hat weder Nachtflugverbot noch angemessene Umweltauflagen. Nachts gut schlafen statt Frachtflughafen!“

DHL erstattete eine Anzeige, da wegen der Blockade einige Maschinen erst verspätet abfliegen konnten, was einen Millionenschaden verursachte.
Die Staatsanwaltschaft stellte die Identität von 52 Personen fest, viele verbrachten die Nacht in der Polizeiwache. Die Proteste verliefen aber insgesamt friedlich.
Marco Böhme, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Partei „Die Linke“ im sächsischen Landtag, Sprecher für Klimaschutz, Energie und Mobilität, äußerte sich auf Twitter bezüglich der Proteste:

„Jetzt! Blokade des Güterbereichs vom Flughafen. Es wird protestiert gegen den ungezügelten Frachtflugverkehr mitten in der Nacht. Es geht um Nachtruhe, climate justice, gute Arbeitsbedingungen und globale Lieferketten.“

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Der Flughafen Leipzig/Halle ist heute das zweitgrößte Luftfrachtdrehkreuz Deutschlands und Nummer vier in Europa. Die Ausbauarbeiten werden ständig durchgeführt, unter anderem plant DHL die Erweiterung des Logistikhubs von 60 auf 100 Stellplätze. Im letzten Jahr hat der Flughafen mit 1,38 Millionen Tonnen Fracht ein Rekordergebnis erzielt. Über 60 Frachtairlines steuern Leipzig mittlerweile an, und der Wachstumstrend wird sich künftig fortsetzen. Das wird aber zur Zunahme von Starts und Landungen und zu weiteren Protesten seitens der Aktivisten führen.
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