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Statt staatlicher Kontrolle: Kanzler Kurz will nun auf Eigenverantwortung in Pandemie Wert legen

© AP Photo / Florian SchroetterSebastian Kurz
Sebastian Kurz - SNA, 1920, 10.07.2021
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Nach Ansicht des österreichischen Kanzlers Sebastian Kurz ist die Pandemiebekämpfung zu einem Wendepunkt gekommen. Anstatt der Corona-Maßnahmen will nun der Staat jedem die Verantwortung überlassen.
„Die Krise redimensioniert sich. Sie wandelt sich von einer akuten gesamtgesellschaftlichen Herausforderung zu einem individuellen medizinischen Problem“, sagte der Regierungschef am Samstag gegenüber der „Kleinen Zeitung“.
Dieses „medizinische Problem“ betreffe jeden, der aus freiem Willen nicht geimpft sei. Das bedeute ihm zufolge, dass die „Ungeschützten“ sich früher oder später anstecken würden. Allerdings dürfe man in einer liberalen Demokratie auch unvernünftig handeln, so Kurz. „Man kann am Tag zehn Schnitzel essen oder mit 140 Kilo die Felswand hinaufklettern, ohne dass der Staat unten steht und das Seil sichert“, sagte der Politiker.
Durch den Impffortschritt, das Tragen von Masken und Massentests sei die Lage nicht mit dem vorigen Sommer vergleichbar. „Der Staat hat die letzten eineinhalb Jahre massiv in das Leben jedes Einzelnen eingegriffen, der muss sich jetzt wieder auf seine Kernaufgaben zurückziehen“, erklärte Kurz.
In Österreich sind bereits rund fünf Millionen Menschen geimpft. Anfang Juli wurden auch Abstandsregeln im Land aufgehoben. Ab Ende Juli soll die Maskenpflicht im Handel fallen. Gesundheitsexperten sprechen aber weiterhin über die „hohe Wahrscheinlichkeit“ einer vierten Welle.
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