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Russlands Atomenergiebehörde: Terroristen wollten Zugang zu radioaktivem Material

© CC0 / Lewa~commonswikiGebäude der russischen Föderalen Agentur für Atomenergie (Archivbild)
Gebäude der russischen Föderalen Agentur für Atomenergie (Archivbild) - SNA, 1920, 09.07.2021
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Die russische Atomenergiebehörde Rosatom hat in ihrem Jahresbericht 2020 darauf hingewiesen, dass Mitglieder des IS* letztes Jahr geplant hatten, Zugang zu spaltbarem Material in Russland zu erhalten. Diese Information erhielt die Behörde nach eigenen Angaben von den USA.
In dem Bericht heißt es, die amerikanische Botschaft in Moskau habe das russische Außenministerium in einem inoffiziellen Schreiben über „mögliche Versuche des IS, Zugang zu radioaktiven Quellen auf dem Gebiet der Russischen Föderation zu erhalten“, informiert.
Daraufhin habe Rosatom im September 2020 an allen Einrichtungen mit Bezug zu Kernenergie und Radioaktivität „außerplanmäßige Überprüfungen des Objektschutzes und der Sicherheitssysteme“ durchgeführt. Außerdem habe man gemeinsam mit den Einsatzkräften des Inlandsgeheimdienstes FSB die Abwehr terroristischer Überfälle auf kritische Einrichtungen geübt. Die Überprüfung habe ergeben, dass die Objekte von Rosatom zuverlässig geschützt seien.
Überdies weist Rosatom darauf hin, dass geringe Mengen von spaltbarem Material für den Bau einer Kernwaffe nicht ausreichen. Sie genügen jedoch für die Anfertigung einer sog. schmutzigen Bombe. Deren Wirkung besteht darin, radioaktive Partikel mittels einer konventionellen Explosion großflächig zu verteilen und somit die Umgebung weiträumig zu verseuchen. Der Einsatz schmutziger Bomben wird international als atomarer Terrorismus eingestuft. Bisher haben Terroristen keine schmutzigen Bomben eingesetzt.
*Terrorvereinigung, in Deutschland und Russland verboten
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