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Ganz Spanien soll Corona-Risikogebiet werden, SPD-Chef kritisiert Corona-Lockerungen in NRW

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Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 09.07.2021
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Ganz Spanien soll Corona-Risikogebiet werden; „Ocean Viking“ darf in Hafen; SPD-Chef kritisiert Laschets Corona-Lockerungen in NRW; Coronahilfen für arme Länder; Ex-US-Staranwalt Avenatti zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt; Verbraucher geben mehr Geld für Grillgeräte aus
SNA präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Freitag geschehen ist.

Ganz Spanien soll Corona-Risikogebiet werden

Die Bundesregierung will offenbar ganz Spanien als Corona-Risikogebiet einstufen. Wie die Funke Mediengruppe unter Berufung auf Regierungskreise meldet, soll zudem Zypern zum Hochinzidenzgebiet erklärt und damit eine Quarantänepflicht für Reiserückkehrer eingeführt werden, die nicht geimpft oder genesen sind. Das Robert Koch-Institut veröffentlicht jeden Freitag die neuen Corona-Einstufungen der Bundesregierung für das Ausland. In Spanien waren die Infektionszahlen in den letzten Wochen drastisch gestiegen.
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„Ocean Viking“ darf in Hafen

Ein Schiff der privaten Organisation SOS Méditerranée, die „Ocean Viking“, darf mit mehr als 570 Migranten an Bord in den Hafen der Stadt Augusta auf Sizilien einlaufen. Das teilte die Organisation mit. Die Crew hatte nach eigenen Angaben seit Montag die Behörden in Malta und Italien um Zuweisung eines sicheren Hafens gebeten. An Bord befinden sich auch etwa 180 Minderjährige. Die Migranten waren im zentralen Mittelmeer aus Seenot gerettet worden. Die „Ocean Viking“ war dort zuletzt als einziges Schiff von privaten Organisationen im Einsatz.

SPD-Chef kritisiert Laschets Corona-Lockerungen in NRW

SPD-Chef Norbert Walter-Borjans hat die Lockerungen von Corona-Maßnahmen in Nordrhein-Westfalen als Wahlkampfmanöver von Ministerpräsident und CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet kritisiert. Was Armin Laschet jetzt mache, sei nicht vernunftgeleitet, sondern Schönwetterpolitik mit dem Blick auf die Bundestagswahl, sagte der SPD-Vorsitzende der „Rheinischen Post“. Wenn die Landesregierung jetzt Normalität vortäusche, sei das geradezu ein Signal an die Unentschlossenen, das Impfen nicht ernst zu nehmen. Auch der SPD-Politiker Karl Lauterbach kritisierte die Lockerungen in NRW. Damit werde das falsche Signal gegeben, dass die Pandemie vorbei sei, sagte Lauterbach in der ZDF-Sendung „Maybrit Illner“.

Coronahilfen für arme Länder

Die Entwicklungsorganisation One fordert vor dem Treffen der G20-Finanzminister Milliardenhilfen und mehr Impfstoff für arme Länder, die besonders unter der Corona-Pandemie leiden. Die dritte Infektionswelle treffe besonders in Afrika auf eine weitestgehend ungeimpfte Bevölkerung. Die Länder hätten keine Chance, dagegen etwas zu unternehmen, sagte Karoline Lerche von One der Deutschen Presse-Agentur. Nötig sei eine klare Reaktion, nicht irgendwann, sondern jetzt.
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Ex-US-Staranwalt Avenatti zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt

Der ehemalige US-Staranwalt Michael Avenatti ist Berichten zufolge wegen versuchter Erpressung des Sportartikelherstellers Nike zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Das meldeten US-Medien übereinstimmend. Avenatti war im vergangenen Jahr in New York schuldig gesprochen worden, einen seiner Fälle dazu benutzt zu haben, von dem Sportartikel-Giganten gesetzeswidrig bis zu 25 Millionen Dollar verlangt zu haben. Die Geschworenen hatten es als erwiesen angesehen, dass der 50-Jährige seine Position als Anwalt eines Veranstalters einer Jugend-Basketballliga missbrauchte.

Verbraucher geben mehr Geld für Grillgeräte aus

Der Verkauf von Grillgeräten hat in der Corona-Pandemie deutlich mehr Geld in die Kassen der Firmen gespült als zuvor. Genaue Zahlen gibt es zwar nicht, auch weil die Supermärkte, Baumärkte, Gartencenter und anderen Verkaufsstellen die Grillprodukte in verschiedenen Kategorien führen. Händler und Hersteller berichteten aber von einer stark angezogenen Nachfrage. Der Handelsverband Heimwerken-Bauen-Garten berichtet von einem bereits länger andauernden Trend, der durch Corona angezogen habe. Weil die Menschen viel zu Hause gewesen seien, hätten sie stark in ihr Heim samt Garten investiert, sagt ein Verbandssprecher.
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