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Lebenserwartung in Deutschland wegen Corona nahezu unverändert

© CC0 / ediona / PixabayEin Säugling (Symbolbild)
Ein Säugling (Symbolbild) - SNA, 1920, 09.07.2021
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Die Lebenserwartung in Deutschland ist in jüngster Zeit nahezu unverändert geblieben. Grund dafür sind laut Statistischem Bundesamt die hohen Sterbefallzahlen zum Jahresende 2020 im Zuge der Corona-Pandemie.
Wie die Deutsche Presse-Agentur (DPA) berichtete, hat ein neugeborenes Mädchen derzeit eine aktuelle Lebenserwartung von 83,4 Jahren, während diese bei neugeborenen Jungen laut Sterbetafel 2018/2020 nun 78,6 Jahre beträgt. Die Zahlen stammen aus der der sogenannten Sterbetafel, welche das Statistische Bundesamt in Wiesbaden auf Grundlage von 2018/2020 errechnete.
Die Lebenserwartung habe sich damit im Vergleich zur vorangegangen Sterbetafel 2017/2019 nur minimal verändert: bei Jungen um plus 0,01 Jahre, bei Mädchen um plus 0,04 Jahre. Hauptgrund für die nahezu stagnierende Entwicklung seien die außergewöhnlich hohen Sterbefallzahlen zum Jahresende 2020 im Zuge der zweiten Welle der Corona-Pandemie: Zuvor war die Lebenserwartung Neugeborener bei beiden Geschlechtern seit der Berechnung für die Jahre 2007/2009 jeweils um durchschnittlich 0,1 Jahre angestiegen.
Auch für ältere Menschen sind nach Angaben der Behörde die Werte für die Lebenserwartung nahezu unverändert. Nach der Sterbetafel 2018/2020 beläuft sich die noch verbleibende Lebenserwartung von 65-jährigen Männern wie bereits 2017/2019 auf 17,9 Jahre. Für 65-jährige Frauen ergibt sich nach wie vor eine Lebenserwartung von 21,1 Jahren. Die Sterblichkeit im Jahr 2020 stieg gegenüber 2019 insbesondere bei über 75-jährigen Männern und Frauen an.
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Erstmals sei mit 2020 ein Jahr in die Berechnung eingeflossen, in dem sich die Corona-Pandemie auf das Sterbegeschehen ausgewirkt habe, hieß es. Die sogenannte allgemeine Sterbeziffer – das ist die Zahl der Gestorbenen je 1000 Einwohnerinnen und Einwohner, die Unterschiede in der Altersstruktur nicht berücksichtigt – ist den Angaben zufolge angestiegen.
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