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Impfstoffe von Pfizer und Moderna: EMA sieht möglichen Bezug zu Herzentzündungen

© REUTERS / ALBERT GEAImpfstoffe von Pfizer
Impfstoffe von Pfizer - SNA, 1920, 09.07.2021
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Der Sicherheitsausschuss der Europäischen Arzneimittelagentur EMA hat am heutigen Freitag auf 321 Fälle von seltenen Herzentzündungen hingewiesen, die möglicherweise einen Zusammenhang zu den mRNA-Impfstoffen von Pfizer/BioNTech und Moderna aufweisen.
Die EMA hat eigenen Angaben zufolge 164 Fälle von Herzmuskel- und 157 Fälle von Herzbeutelentzündungen untersucht, bei denen sie einen Zusammenhang zu zwei mRNA-Vakzinen vermutet. Dabei waren Symptome wie Atemnot, Brustschmerzen und Herzpochen festzustellen.
Wie der Sicherheitsausschuss der Arzneimittelbehörde mitteilt, wurden 145 Fälle von Herzmuskelentzündung bei Menschen beobachtet, die eine Impfung von Pfizer/BioNTech erhalten hatten. Weitere 19 Fälle kamen bei Menschen mit einer Moderna-Impfung vor. In Bezug auf Herzbeutelentzündungen wurden 138 Fälle bei Menschen mit einer Impfung von Pfizer/BioNTech und ebenfalls 19 Fälle bei Menschen mit einer Impfung von Moderna gezählt.
„Aus diesem Grund empfiehlt der Sicherheitsausschuss, Herzmuskelentzündungen und Herzbeutelentzündungen als neue Nebenwirkungen auf dem Beipackzettel dieser Präparate zu benennen, begleitet von einer Warnung zwecks erhöhter Aufmerksamkeit beim medizinischen Personal und bei Patienten“, heißt es in der Mitteilung der EMA.
Stéphane Bancel - SNA, 1920, 23.05.2021
Moderna-CEO befürwortet eine dritte Impfung für Risikogruppen
Bisher sind in der Europäischen Union insgesamt 177 Millionen Dosen des Serums von Pfizer/BioNTech und 20 Millionen Dosen des Serums von Moderna verabreicht worden (Stand 31. Mai).
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