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Corona-Risikogebiet: Das ändert sich für Reisende

Strand (Symbolbild) - SNA, 1920, 09.07.2021
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Die Bundesregierung will ganz Spanien als Corona-Risikogebiet einstufen. Das berichtete die Deutsche Presse-Agentur. Was heißt das für Urlauber?
Wie die Funke Mediengruppe am Donnerstag unter Berufung auf Regierungskreise meldete, soll Spanien als Corona-Risikogebiet eingestuft werden. Laut der Deutschen Presse-Agentur (DPA) soll zudem Zypern zum Hochinzidenzgebiet erklärt und damit eine Quarantänepflicht für Reiserückkehrer eingeführt werden, die nicht geimpft oder genesen sind.
Das Robert Koch-Institut veröffentlicht jeden Freitag die neuen Corona-Einstufungen der Bundesregierung für das Ausland. Die endgültige Entscheidung der zuständigen Ministerien für Gesundheit, Inneres und Auswärtiges fällt in der Regel kurz zuvor.
In Spanien waren die Infektionszahlen in den letzten Wochen drastisch gestiegen. Bisher gelten aber erst 6 der 17 spanischen Regionen – darunter die Urlaubsgebiete Katalonien und Andalusien – sowie die Exklave Ceuta in Nordafrika als Risikogebiete. Die Balearen mit der beliebten Urlaubsinsel Mallorca sowie die Kanaren zählen laut DPA noch nicht dazu. Was bedeuten die gestiegenen Zahlen und die Einstufung für Spanien-Reisende?
Als Risikogebiete werden Länder und Regionen eingestuft, in denen die Sieben-Tage-Inzidenz über 50 liegt. Es ist die niedrigste von drei Risikostufen. Für Urlauber ergeben sich durch eine solche Einstufung keine praktischen Folgen, sofern sie mit dem Flugzeug unterwegs sind. Dann müssen sie vor dem Abflug ohnehin ein negatives Testergebnis, einen Impf- oder Genesenennachweis vorlegen und bei Einreise in Deutschland dann auch nicht in Quarantäne.
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Anders ist es bei den Hochinzidenzgebieten, der mittleren Risikostufe. Wer aus einer solchen Region zurückkehrt und nicht vollständig geimpft oder genesen ist, muss für zehn Tage in Quarantäne, kann sie aber durch einen negativen Test nach fünf Tagen beenden.
Angesichts der ansteigenden Corona-Zahlen rät Frankreich inzwischen von Reisen ins Nachbarland ab. Der deutsche Außenminister Heiko Maas sagte am Montag bei einem Besuch in Madrid, es gebe derzeit „keine Hinweise, die befürchten ließen, dass deutsche Touristen in absehbarer Zeit keinen Urlaub in Spanien mehr machen könnten“.
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