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Neue Corona-Variante aus Kalifornien vermindert Impfschutz – Studie

Mikroskop (Symbolbild) - SNA, 1920, 08.07.2021
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Der neue Epsilon-Stamm von Covid-19, der im Mai im US-Bundesstaat Kalifornien entdeckt worden ist, kann die Wirksamkeit von Impfpräparaten einer Studie zufolge um 50 bis 70 Prozent schwächen.
Ursächlich für die Schwächung der Impfstoffe sind drei Mutationen des Spike-Proteins, die die Epsilon-Variante aufweist. Dies haben Wissenschaftler der University of Washington und eines in San Franzisko angesiedelten Unternehmens namens Vir Biotechnology in einer Studie herausgefunden, wie die „New York Post“ berichtet. Die Studie ist am 1. Juli im Fachjournal „Science“ veröffentlicht worden.
Demnach schaltet der mutierte Stamm die neutralisierten Antikörper aus, die von Corona-Vakzinen, etwa von Pfizer und Moderna, als Virusschutz gebildet werden. Überdies sind die mutierten Spike-Proteine dazu fähig, die natürlichen Antikörper zu umgehen, die im menschlichen Körper infolge einer Corona-Erkrankung entstehen können. In einem Versuch mit der Eiweißmutation haben die Wissenschaftler herausgefunden, dass das Protein 14 von 34 neutralisierten Antikörpern schwächte.
Derzeit ist die Epsilon-Variante des Corona-Virus – auch bekannt als B.1.427 und B.1.429 – hauptsächlich in den Vereinigten Staaten verbreitet. 97 Prozent der bekannten Ansteckungen stammen von dort, mehr als die Hälfte davon werden aus Kalifornien gemeldet. Die in der Welt am meisten verbreitete Mutation des Corona-Virus ist laut Wissenschaftlern inzwischen die Delta-Variante.
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