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#MeToo in Österreich: Polizei löst Frauenprotest vor Fellner-Redaktion in Wien auf

© AP Photo / Ronald ZakVerleger Wolfgang Fellner (Archivbild)
Verleger Wolfgang Fellner (Archivbild) - SNA, 1920, 08.07.2021
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Ein Dutzend von Aktivistinnen haben den Eingangsbereich des Fellner-Medienhauses mitten in Wien gestürmt, um gegen eine frauenfeindliche Mitarbeiterpolitik zu protestieren. Darüber informiert die „Kronen Zeitung“ am Mittwochabend.
Rund 15 Demonstrantinnen drangen gegen 14 Uhr illegal in den Eingangsbereich des Fellner-Medienhauses in der Friedrichstraße ein und skandierten Protestsprüche gegen den Herausgeber Wolfgang Fellner. „In erster Linie ging es den Demonstrantinnen offenbar um die angeblich frauenfeindliche Mitarbeiterinnenpolitik in dem Unternehmen“, betonte die Zeitung.
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Nach dem Polizeieinsatz, zu dem es wegen eines „illegalen Zutritts“ kam, zogen sich die Demonstrantinnen aus dem Medienhaus zurück. Da ein paar Frauen danach aber in der Umgebung des Hauses weiter protestierten, mussten die Polizeikräfte die Identitätsverfahren durchführen. Der Vorfall soll jedoch momentan vom Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung ermittelt werden, da die Protestaktion auch „einen politischen Hintergrund haben könnte“, berichtet die „Kronen Zeitung“.
Fellner-Fall
Anfang Mai 2021 hatte der Skandal um die Belästigungsvorwürfe gegen den österreichischen Verleger Wolfgang Fellner neuen Aufwind bekommen. Die „Krone.TV“-Moderatorin Raphaela Scharf, die Mitte 2019 nach den öffentlichen Vorwürfen gegenüber ihrem früheren Vorgesetzten fristlos entlassen und wegen „übler Nachrede“ angeklagt worden war, gab zusammen mit einer weiteren potenziellen Betroffenen, der Moderatorin Katia Wagner, ein großes Interview über Fellners Grapschen und unverhohlene Drohungen. Nun schloss sich auch eine dritte Ex-Mitarbeiterin von Fellner, die Journalistin Angela Alexa, den Beschuldigungen an.
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Bislang stritt der Medienmanager alle Vorwürfe ab. In einer Gegendarstellung in seinem Blatt „Österreich“ sprach er wiederum von einem „Racheakt“ seitens Raphaela Scharf, weil diese eine Gehaltserhöhung nicht bekommen hätte. Gegen diese Behauptung erhob die Anwältin von Scharf erfolgreich Anklage. Ihre Klage gegen eine rechtswidrige Entlassung durch Fellner bleibt jedoch seit 2019 gerichtsanhängig.
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