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Datum steht fest: Deutsche Fregatte „Bayern“ soll Anfang August nach Asien auslaufen

Deutsche Fregatte „Bayern“  - SNA, 1920, 08.07.2021
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Deutschlands Verteidigungsministerium will laut einer entsprechenden Twitter-Mitteilung am 2. August die Fregatte „Bayern“ in den Indopazifik entsenden.
Die Ziele sind demnach eine regelbasierte Ordnung, freie Seewege und Multilateralismus. Laut dem Verteidigungsamt verläuft die Route durch die Straße von Malakka und das Südchinesische Meer.
„Mit der Entsendung der Fregatte in den Indo-Pazifik zeigen wir, dass wir es ernst meinen: Deutschland engagiert sich dort, wo seine Wette und Interessen betroffen sind“, so Verteidigungsministerium Annegret Kramp-Karrenbauer.
Die Bundesregierung hatte im April angekündigt, das sicherheitspolitische Engagement in der Indo-Pazifik-Region zu verstärken.
Damals sagte der deutsche Außenminister Heiko Maas dazu: „Denn wenn wir nicht aktiver werden, dann schreiben andere die Regeln der Zukunft – nicht nur wirtschaftlich, sondern auch politisch und sicherheitspolitisch.“
Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) und ihr südkoreanischer Amtskollege Suh Wook  - SNA, 1920, 26.05.2021
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Kramp-Karrenbauer äußerte sich wie folgt: „Die Lage im Indo-Pazifik geht uns alle an. Die Einhaltung der Regeln für freie Handelswege und territoriale Unversehrtheit sowie die Stärkung unserer demokratischen Partner sind in deutschem wie europäischem Interesse.“
China streitet seit Jahrzehnten mit mehreren Ländern der Asiatisch-Pazifischen Region um die territoriale Zugehörigkeit etlicher Inseln im Südchinesischen Meer, in deren Küstenzonen bedeutende Vorräte an fossilen Energieträgern entdeckt worden sind. Es handelt sich um den Shisha-Archipel und die Inseln Nansha und Huanyang. Auch Vietnam, Brunei, Malaysien und die Philippinen erheben in unterschiedlichem Maße Ansprüche oder wollen verhandeln.
Die Situation in der Region wird häufig dadurch verkompliziert, dass dieses Meeresgebiet von Kriegsschiffen der USA durchquert wird, die nach Ansicht des chinesischen Außenministeriums dadurch das Völkerrecht verletzen sowie die Souveränität und die Sicherheit Chinas untergraben.
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