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Für mehr Nachhaltigkeit: Verdi fordert Mindestpreis von 40 Euro für Flugtickets

Geld (Symbolbild) - SNA, 1920, 07.07.2021
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Für 9,99 Euro mit dem Flugzeug in den Urlaub? Geht gar nicht, findet die Gewerkschaft Verdi. Sie fordert dem Klima zuliebe einen Mindestpreis von 40 Euro bei Flugtickets. Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) schließt sich an.
Das Preisdumping bei Flugreisen muss ein Ende haben. Dieser Meinung ist die Gewerkschaft Verdi. „Für 9,99 Euro am Wochenende nach Barcelona zu fliegen, um dort Party zu machen, das muss ein Ende haben. Das ist ein wahnsinniger Tourismus zu Lasten des Klimas“, sagte Verdi-Bundesvorständin Christine Behle der Deutschen Presse-Agentur. Als „wirtschaftlich und ökologisch nicht sinnvoll“ bezeichnet auch der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) die Billig-Flüge.
Laut DPA fordert Behle einen Mindestpreis von 40 Euro auf Flugtickets und verweist auf entsprechende Pläne in Österreich. Es werde erwartet, dass der Wettbewerb zwischen den Fluggesellschaften nach der Pandemie noch ruinöser werde. Der BDL sprach sich dafür aus, eine EU-weite Regulierung für Flugtickets einzuführen. Demnach sollten die Tickets nicht zu einem Preis unterhalb der anwendbaren Steuern, Zuschläge, Entgelte und Gebühren verkauft werden dürfen.
Um für mehr Nachhaltigkeit zu sorgen, sollte nach Ansicht von Verdi die Zahl der Kurzstreckenflüge verringert werden. Noch fehle es an vielen Flughäfen an der Anbindung an das Bahnnetz, doch laut der Luftverkehrswirtschaft solle die Kooperation mit der Bahn ausgebaut werden.
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