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Spanisches Patrouillenschiff ins Schwarze Meer eingelaufen – russische Militärs beginnen Beobachtung

CC BY-SA 3.0 / Diego Quevedo Carmona / Wikimedia CommonsSpanisches Patrouillenschiff (Symbolbild)
Spanisches Patrouillenschiff (Symbolbild) - SNA, 1920, 07.07.2021
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Ein Schiff der spanischen Marine ist am Mittwoch ins Schwarze Meer eingelaufen. Daraufhin begannen die Kräfte der russischen Schwarzmeerflotte mit Beobachtungsaktivitäten.
„Die Kräfte und Mittel der Schwarzmeerflotte haben damit begonnen, das Patrouillenschiff der spanischen Marine, ,Rayo‘, zu überwachen. Es ist am 7. Juli 2021 ins Gewässer des Schwarzen Meeres eingelaufen, um am multinationalen Manöver der Streitkräfte der Nato- und Partnerstaaten ‚Sea Breeze 2021‘ teilzunehmen“, heißt es in einer offiziellen Mitteilung.
Am 1. Juli haben die russischen Militärs damit begonnen, die Handlungen der Fregatte der italienischen Marine, „Virginio Fasan“ zu beobachten. Diese lief an demselben Tag ins Gewässer des Schwarzen Meers ein.
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenski und Beamte vor dem US-Raketenzerstörer Ross, der an den Militärübungen Sea Breeze 2021 beteiligt ist, den 4. Juli 2021. - SNA, 1920, 05.07.2021
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„Sea Breeze“ kurz nach Zerstörer-Vorfall

Das aktuelle Militärmanöver, das vom 28. Juni bis zum 10. Juli über die Bühne geht, findet kurz nach dem jüngsten Vorfall mit einem britischen Zerstörer im Schwarzen Meer statt. Die „Defender“ hatte am 23. Juni die Seegrenze Russlands überquert und war bis zu drei Kilometer weit in die russischen Hoheitsgewässer im Raum des Kaps Fiolent an der Krimküste eingedrungen.
Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums wurden von einem Grenzschnellboot Warnschüsse abgegeben und dann von einem Militärflugzeug Su-24M Bomben am Fahrweg des Zerstörers abgeworfen, um das Schiff zur Kursänderung zu zwingen.
London erklärte dagegen, dass das Kriegsschiff dem Völkerrecht entsprechend eine „friedliche Durchfahrt“ durch ukrainische Territorialgewässer unternommen habe. Behauptet wurde, dass keine Schüsse gegen die „Defender“ gerichtet und keine Bomben am Fahrweg des Schiffes abgeworfen worden seien. Premierminister Boris Johnson zufolge war die Durchfahrt im Schwarzen Meer „durchaus angebracht“.
Vielmehr gehe man davon aus, dass die russische Seite eine Militärübung abgehalten und es für die maritime Gemeinschaft eine Vorwarnung in Bezug auf mögliche Aktivitäten gegeben habe, hieß es in London.
Im Zusammenhang mit dem Zwischenfall wurde die britische Botschafterin in Moskau, Deborah Bronnert, ins russische Außenministerium zitiert, wo entschiedener Protest eingelegt wurde.
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