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Spahn: Maskenpflicht in einigen Bereichen auch im Herbst und Winter

© AP Photo / Pool / Stefanie LoosBundesgesundheitsminister Jens Spahn (Archivbild)
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (Archivbild) - SNA, 1920, 07.07.2021
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Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat für Deutschland einen Impfruck gefordert. Der CDU-Politiker erwartet, dass das Maskentragen und andere AHA-Regeln auch im kommenden Herbst und Winter in bestimmten Bereichen gebraucht werden.
Mit Blick auf Forderungen, Corona-Einschränkungen für Geimpfte aufzuheben, sagte der CDU-Politiker am Mittwoch im ARD-„Morgenmagazin“: „Die Maske im Innenraum, insbesondere wenn mehrere in einem Innenraum sind im Herbst und Winter, die wird es auch wieder brauchen, das ist sehr klar.“
Im Vergleich zu allen Einschränkungen sei das Maskentragen aber noch die harmloseste, so Spahn weiter. Er machte deutlich, dass es auch weiterhin Vorteile für Vakzinierte geben wird: „Geimpft sein macht einen Unterschied.“ Wer viel wieder machen können wolle, vom Stadion bis zur Party bis zum Familientreffen bis zum Berufsalltag mit viel Sicherheit, „der sollte sich impfen lassen und viele davon überzeugen“.
„Aber wir werden sicherlich die Basismaßnahmen, die AHA-Regeln (Abstand, Hygiene und Alltag mit Maske – Anm. d. Red.), und dazu gehört auch die Maske, in bestimmten Bereichen noch eine ganze Zeit brauchen“, betonte der Gesundheitsminister.
Am Vortag hatte Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) gesagt: „Wenn alle Menschen in Deutschland ein Impfangebot haben, gibt es rechtlich und politisch keine Rechtfertigung mehr für irgendeine Einschränkung.“
Bundesaußenminister Heiko Maas  - SNA, 1920, 06.07.2021
„Wenn alle ein Impfangebot haben“: Maas fordert Ende aller Corona-Auflagen
Im ARD-„Morgenmagazin“ setzte sich Spahn für einen Impfruck ein. „Nur dann werden wir auch gut durch Herbst und Winter gehen können.“ Auch für Kinder und Jugendliche gebe es ein Impfangebot für die, die immunisiert werden wollten. „Der Impfstoff dafür ist da. Knapp 500.000 Kinder und Jugendliche über zwölf sind schon geimpft.“
Nach Gesprächen mit Jugendlichen sei er der Überzeugung, dass diese sich verantwortlich mit dem Thema auseinandersetzten, so der Minister. „Ich finde, wir sollten einfach die Kinder und Jugendlichen selbst entscheiden lassen. Wer für sich das möchte, dem machen wir das möglich, auch bis spätestens August die erste Impfung und bald die zweite Impfung zu bekommen.“
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