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Schneeleopardin in Stuttgarter Wilhelma bekommt putzigen Nachwuchs – Fotos

© AFP 2021 / THOMAS KIENZLESchneeleoparden im Stuttgarter Wilhelma
Schneeleoparden im Stuttgarter Wilhelma - SNA, 1920, 07.07.2021
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Im Stuttgarter Wilhelma sind drei Schneeleopardinnen zur Welt gekommen. Nach Angaben des Zoologisch-Botanischen Gartens sind die bereits im April geborenen Drillinge das Ergebnis einer internationalen Kooperation von Anti-Wilderer-Kampagnen, Schutzprojekten und Zoos.
Am 11. April geboren, blieben die anfangs jeweils etwa ein halbes Kilo leichten kleinen Tiere bis Mitte Juni mit Mutter Kailash in der Wurfbox. Nach der ersten Impfung durften sie dann das erste Mal vor die Tür. Die Drillinge wagten zunächst nur frühmorgens und abends erste Ausflüge unter den Argusaugen von Kailash. Vater Ladakh darf seinen Nachwuchs vorerst nur als Zaungast vom Nachbargehege aus sehen. Die zwölf Wochen alten Leoparden sind laut dem Zoo so ungestüm und teilweise unbeholfen, dass sie zunächst ohne den Kater in Ruhe das Gehege kennen lernen sollen.
Die Neugeborenen sind Enkelinnen einer Schneeleopardin, die in einer Falle von Wilderern im Hochgebirge von Tadschikistan so verletzt worden war, dass sie in der Natur nicht überlebt hätte. Eine Anti-Wilderer-Einheit habe das Tier auf einem Schwarzmarkt entdeckt und beschlagnahmt.
Im Zoo von Zürich fand die Schneeleopardin ein neues Zuhause und bekam Nachwuchs. Unter ihren drei männlichen und vier weiblichen Nachkommen war nach Zooangaben auch die Leopardin Kailash, die Ende 2011 in die Wilhelma kam. Sie gebar nun Dawa, Karma und Nyima.
„Es motiviert unheimlich zu sehen, dass durch die Zusammenarbeit nicht nur das Einzeltier vor dem Tod gerettet werden konnte, sondern dies über Generationen dazu beiträgt, dass die einmalige Großkatzenart noch eine Zukunft hat“, so Wilhelma-Direktor Thomas Kölpin. Die Weltnaturschutzunion IUCN stuft den Bestand dieser Tierart mit weniger als 4000 Tieren in der Natur als gefährdet ein
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