Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde

Trotz „Defender“-Vorfalls: London verspricht weitere Nutzung von „ukrainischen Gewässern“

© AFP 2021 / Niklas Halle'nDer britische Außenminister Dominic Raab
Der britische Außenminister Dominic Raab - SNA, 1920, 07.07.2021
Abonnieren
Ungeachtet des jüngsten Vorfalls um den Zerstörer „Defender“ nahe der Krim-Küste wird die britische Marine laut Außenminister Dominic Raab auch weiterhin in die „ukrainischen Hoheitsgewässer“ einlaufen.
Der Minister bestätigte, dass das britische Kriegsschiff damals die kürzeste und direkteste Route eingeschlagen habe.

„Das ist eine international anerkannte Route. Wir haben jedes Recht, die ukrainischen Hoheitsgewässer im Einklang mit dem Völkerrecht frei zu passieren. Wir werden dies weiterhin tun“, kündigte Raab vor dem Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten des britischen Parlaments am Dienstag an.

Das Vorgehen der „Defender“-Besatzung unterstütze er voll und ganz.
Zuvor hatte der russische Vize-Außenminister, Sergej Rjabkow, in einem Gespräch mit der Zeitung „The International Affairs“ London und „weitere Provokateure“ dazu aufgerufen, die Verletzung der russischen Grenzen zu unterlassen. Die Region solle friedlich bleiben.
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenski und Beamte vor dem US-Raketenzerstörer Ross, der an den Militärübungen Sea Breeze 2021 beteiligt ist, den 4. Juli 2021. - SNA, 1920, 05.07.2021
Wer bedroht eigentlich wen? Experte zu „Provokationen“ von Nato und Russland im Schwarzen Meer
Ende Juni hatte das russische Verteidigungsministerium bekanntgegeben, dass die Defender die russische Grenze nahe dem Kap Fiolent (die Krim) überquert habe. Das russische Grenzschiff hatte nach wiederholten Warnungen Warnschüsse in Richtung des Zerstörers abgefeuert. Das britische Verteidigungsministerium und Regierungsbüro hatten hingegen die Schüsse mit Verweis darauf, dass sich die „Defender“ nicht in russischen Hoheitsgewässern befunden habe, dementiert.
Im russischen Verteidigungsministerium ist das Vorgehen der Besatzung des britischen Schiffes als grober Verstoß gegen die UN-Seerechtskonvention bezeichnet worden.
Newsticker
0
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала