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Iran will Uran auf 20 Prozent anreichern – Moskau ermahnt Teheran

© SNA / Maksim BlinowRusslands Außenministerium
Russlands Außenministerium - SNA, 1920, 07.07.2021
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Aufgrund Teherans Plänen, Uran auf 20 Prozent anzureichern, hat Moskau den Iran zur Einhaltung seiner Verpflichtungen gemäß dem Sicherungsabkommen mit der Internationalen Atomenergie-Agentur (IAEA) im vollen Umfang aufgerufen. Dies teilte der stellvertretende russische Außenminister Sergej Rjabkow der Nachrichtenagentur RIA Novosti am Mittwoch mit.
„Es sei darauf hingewiesen, dass jedwede iranische Maßnahmen vorbehaltlich des umfassenden Sicherungsabkommens (CSA) mit der IAEA bei der Entwicklung seines Nuklearprogramms keine Verbreitungsrisiken bergen“, betonte Rjabkow.
„Hier geht es vor allem um die vollständige Umsetzung des erwähnten Abkommens, wozu wir Teheran aufrufen“, betonte der stellvertretende Minister.
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Am Dienstag hatte der Iran der IAEA mitgeteilt, dass bis zu 20 Prozent angereichertes Uranoxid in ein Labor in einer Brennstoffzellenanlage in Isfahan geliefert werde, wo es demnächst in Uranfluorid und dann in auf 20 Prozent angereichertes Uranmetall umgewandelt werde.
Die IAEA wiederum hatte betont, der Iran werde das auf 20 Prozent angereicherte Uranmetall für einen Forschungsreaktor in Teheran produzieren. Die Außenminister Großbritanniens, Frankreichs und Deutschlands hatten am Dienstagabend in einer gemeinsamen Erklärung nahegelegt, dass Teherans Pläne einen schweren Verstoß gegen seine Verpflichtungen aus dem JCPOA-Vertrag (dt. Gemeinsamer umfassender Aktionsplan und restriktive Maßnahmen) darstellen.
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