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„Ich nehme die Kritik ernst“: Baerbock äußert sich zu Plagiat-Vorwürfen

© REUTERS / ANNEGRET HILSEGrünen-Vorsitzende und Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock
Grünen-Vorsitzende und Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock - SNA, 1920, 07.07.2021
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Die Kanzlerkandidatin der Grünen, Annalena Baerbock, hat in der Auseinandersetzung über offenbar wörtlich übernommene Passagen in ihrem Buch Selbstkritik geübt und einen Fehler eingeräumt.
„Rückblickend wäre es sicherlich besser gewesen, wenn ich doch mit einem Quellenverzeichnis gearbeitet hätte“, sagte sie der „Süddeutschen Zeitung“.
Sie habe in ihrem Werk bewusst auf öffentlich zugängliche Quellen zurückgegriffen, gerade, wenn es um Fakten gehe. „Aber ich nehme die Kritik ernst.“ Baerbock waren mehrere wörtliche Übernahmen in ihrem Buch „Jetzt“ vorgeworfen worden.
Die Politikerin will trotz der Auseinandersetzung nach eigenen Worten nicht in alte Freund-Feind-Reflexe zurückfallen – auch wenn ihr das mitunter schwer falle. „Mehr als drei Jahre lang haben wir in der Partei, haben (der Co-Vorsitzende) Robert Habeck und ich, intensiv daran gearbeitet, über eine andere Ansprache und Haltung Gräben zu überwinden“, sagte sie.
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Diese Art der Kommunikation werde in einem harten Wahlkampf auf die Probe gestellt, gerade wegen persönlicher Anfeindungen. „Auch ich bin da kurz in alte Schützengräben gerutscht“, gab sie zu. „Dabei geht es mir um das Gegenteil: die großen Zukunftsfragen offen und breit zu diskutieren, hart und klar in der Sache, aber fair im Ton und offen für Argumente.“ So wolle sie Wahlkampf machen.
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