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Lawrow: Russland wird drastisch auf unfreundliche Aktionen seitens der USA reagieren

© REUTERS / POOLDie Villa La Grange in Genf, wo das erste Gipfeltreffen von Wladimir Putin und Joe Biden stattfinden soll
Die Villa La Grange in Genf, wo das erste Gipfeltreffen von Wladimir Putin und Joe Biden stattfinden soll - SNA, 1920, 06.07.2021
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Im Falle von eventuellen unfreundlichen Aktionen seitens Washingtons wird Moskau dem russischen Außenminister Sergej Lawrow zufolge deutlich darauf reagieren. Zu den bilateralen Beziehungen sowie zu dem jüngsten Gipfel zwischen Russland und den USA äußerte sich der Politiker gegenüber der indonesischen Zeitung „Rakyat Merdeka“.
Mit Hinblick auf den Russland-US-Gipfel erinnerte der russische Außenminister daran, dass Vereinbarungen über die Rückkehr der Botschafter beider Länder nach Moskau und Washington erzielt worden waren. Außerdem seien Beratungen über die strategische Stabilität auf der Agenda gewesen, mit dem Ziel, einen fokussierten aktiven Dialog in diesem Bereich zu führen. Bekanntlich hatten die beiden Präsidenten dieser gemeinsamen Erklärung zugestimmt. Es soll eine Zusammenarbeit im Bereich der Cybersicherheit organisiert werden, um aktuelle gemeinsame Herausforderungen bewältigen zu können.
Der russische Präsident, Wladimir Putin, hat laut Lawrow deutlich und unter anderem öffentlich erklärt, dass Ergebnisse in allen Richtungen nur durch ein gegenseitig annehmbares Interessengleichgewicht und ausschließlich auf gleicher Augenhöhe möglich seien.
„Während der Verhandlungen gab es keine Widerreden“, präzisierte er.
Ferner betonte Lawrow, dass nahezu unmittelbar nach den Verhandlungen amerikanische Amtsträger begonnen hätten, wieder ihre „früheren Moralpredigten“ zu erteilen: Moskau habe darauf „hingewiesen, ausdrücklich gewarnt und seine Forderungen aufgezeigt“. All diese „Warnungen“ seien von Drohungen begleitet gewesen: „Falls Russland ,innerhalb der nächsten Monate‘ die in Genf aufgestellten ,Spielregeln‘ nicht akzeptiert, wird es unter neuen Druck gesetzt“, schilderte der Außenminister.
„Versuche, einen Dialog mit uns aus der Position der Stärke zu führen, sind von Anfang an zum Scheitern verurteilt – auf unfreundliche Aktionen werden wir drastisch und entschlossen reagieren“, fuhr Lawrow fort.
Er fügte hinzu, dass man ehrlich zusammenarbeiten müsse, falls man in Washington wirklich stabile und vorhersehbare Verhältnisse, wie sie dort genannt würden, wolle.
Russland-US-Gipfel - SNA, 1920, 17.06.2021
Gipfel in Genf geht besser als vorhergesagt aus – Experten
Das erste Treffen zwischen Joe Biden und Wladimir Putin hatte am 16. Juni in Genf stattgefunden. Die beiden Staatsoberhäupter vertreten die Meinung, dass diese Zusammenkunft äußerst konstruktiv verlaufen sei. In einigen Fragen waren sie zu einer Übereinkunft gekommen und ein gemeinsames Kommuniqué zur strategischen Stabilität war unterzeichnet worden.
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