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Israels Regierung scheitert bei wichtiger Abstimmung, junge Leute verzichten auf Festnetztelefon

© CC0 / Free-PhotosWas in der Nacht geschah
Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 06.07.2021
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Maas für schnelle Aufhebung aller Corona-Einschränkungen; Israels neue Regierung scheitert bei wichtiger Abstimmung; Dutzende Schulkinder aus Internat in Nigeria entführt; Erneut Leiche nach Haussprengung in Florida gefunden; Busfahrer bei Messerangriff in Hof getötet; Viele junge Leute verzichten ganz auf ein Festnetztelefon
SNA präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Dienstag geschehen ist.

Maas für schnelle Aufhebung aller Corona-Einschränkungen

Bundesaußenminister Heiko Maas hat sich für eine Aufhebung aller Corona-Einschränkungen ausgesprochen, sobald alle Menschen in Deutschland ein Impfangebot bekommen haben. Damit sei im Laufe des Augustes zu rechnen, sagte Maas der Deutschen Presse-Agentur und der Süddeutschen Zeitung. Wenn alle Menschen in Deutschland ein Impfangebot hätten, gebe es rechtlich und politisch keine Rechtfertigung mehr für irgendeine Einschränkung. Ähnlich hatte sich zuvor bereits der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Andreas Gassen, geäußert.

Israels neue Regierung scheitert bei wichtiger Abstimmung

Israels neue Regierung ist rund drei Wochen nach ihrer Vereidigung bei einer wichtigen Abstimmung gescheitert. Hintergrund ist ein Streit über das Zuzugsverbot für Palästinenser, auch wenn sie mit einem israelischen Staatsbürger verheiratet sind. Bei der Abstimmung über eine Verlängerung des entsprechenden Gesetzes verfehlte die Acht-Parteien-Koalition im Parlament heute Morgen nach einer nächtlichen Marathonsitzung die Mehrheit. 59 von 120 Abgeordneten stimmten für und 59 gegen die Verordnung. Zwei enthielten sich. Ein Misstrauensvotum gegen die neue Regierung scheiterte ebenfalls.
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Dutzende Schulkinder aus Internat in Nigeria entführt

Im westafrikanischen Nigeria haben unbekannte Angreifer dutzende Kinder aus einer Schule entführt. Die schwerbewaffneten Männer hätten die Schule in den frühen Morgenstunden angegriffen, sporadisch um sich geschossen und seien zu den Internatsunterkünften der Schüler vorgerückt, teilte die Landesregierung mit. Die Zahl der entführten Kinder war zunächst unklar. Nach Angaben von Einwohnern hat die Schule rund 180 Schüler. Größere Kindesentführungen im Zusammenhang mit Überfällen auf Schulen kommen im bevölkerungsreichsten Land Afrikas häufig vor.

Erneut Leiche nach Haussprengung in Florida gefunden

Nach der Sprengung des im US-Bundesstaat Florida teilweise eingestürzten Wohnkomplexes ist eine weitere Leiche in den Trümmern entdeckt worden. Einsatzkräfte hätten das Opfer in der Ruine in Surfside bei Miami gefunden, sagte die Bezirksbürgermeisterin Daniella Levine Cava. Erst am Morgen hatte sie den Fund drei weiterer Leichen bekanntgeben. Die offizielle Zahl liegt damit nun bei 28 Todesopfern. Der Wohnkomplex mit rund 130 Einheiten war am 24. Juni aus bislang ungeklärten Gründen teilweise eingestürzt. Weitere 117 Menschen gelten noch als vermisst.

Busfahrer bei Messerangriff in Hof getötet

Bei einer Messerattacke in Oberfranken ist ein 63 Jahre alter Busfahrer am frühen Dienstagmorgen tödlich verletzt worden. Der Mann war mit einer polnischen Reisegruppe unterwegs und hatte am Bahnhof von Hof eine Pause eingelegt, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten. Dabei seien mehrere Fahrgäste mit einem 43 Jahre alten Mann in Streit geraten. Als dieser einen Reisenden angriff und leicht verletzte, ging der Busfahrer dazwischen. Dabei soll der 43-Jährige den Busfahrer mit einem Taschenmesser schwer verletzt haben. Die Reisenden setzten einen Notruf ab und leisteten Erste Hilfe. Ein Notarzt konnte dem 63-Jährigen aber nicht mehr helfen. Er starb noch vor Ort. Die Hintergründe des Streits waren zunächst unklar. Der Verdächtige floh nach der Auseinandersetzung zu Fuß. Polizisten nahmen ihn wenig später in der Nähe des Tatorts fest.
Polizeieinsatz in Deutschland (Symbolbild) - SNA, 1920, 05.07.2021
Ein Toter bei Messerangriff in Flüchtlingsheim in NRW

Viele junge Leute verzichten ganz auf ein Festnetztelefon

Das Festnetztelefon spielt bei vielen Menschen keine Rolle mehr. Wie eine Umfrage von Innofact im Auftrag des Vergleichsportals Verivox ergab, telefoniert jeder vierte Bundesbürger zu Hause gar nicht mehr über das Festnetz. Etwa die Hälfte dieser Verbraucher hat gar keinen entsprechenden Anschluss. Die andere Hälfte hat zwar einen, nutzt ihn aber nicht. Bei der Online-Befragung nahmen gut 1000 Menschen teil, nach Angaben von Verivox ist sie repräsentativ.
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