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„Es ist vorbei, Annalena!“: Grüne attackieren Journalistin nach harter Kritik an Baerbock

© AP Photo / Jens MeyerGrünen-Chefin Annalena Baerbock (Archivbild)
Grünen-Chefin Annalena Baerbock (Archivbild) - SNA, 1920, 06.07.2021
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In ihrem Kommentar „Es ist vorbei, Baerbock!“ hat die „taz“-Autorin Silke Mertins die Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock aufs Schärfste kritisiert und ihren Rückzug gefordert. Die Grünen-Politiker gehen nun in die Offensive.
In dem Artikel wirft Mertins Baerbock vor, an „ihrem Ehrgeiz gescheitert“ zu sein. „Wieder einmal wollte die Kanzlerkandidatin größer erscheinen, als sie ist“, schreib die „taz“-Autorin in Bezug auf die jüngsten Plagiatsvorwürfe gegen die Grünen-Kanzlerkandidatin. Wenn Baerbock das Klima und die Zukunft der kommenden Generationen wichtig seien, so Mertins, sollte sie ihre Kandidatur so schnell wie möglich an den Co-Vorsitzenden der Grünen, Robert Habeck, abgeben.
„Sieht sie es nicht ein, dann liegt es jetzt bei den einflussreichen Parteigranden ihr klarzumachen: Es ist vorbei, Annalena!“, schreibt die „taz“-Autorin.
Baerbock könne die Bundestagswahl nicht mehr gewinnen, ihre Glaubwürdigkeit sei dazu zu stark beschädigt.
Annalena Baerbock, Ko-Chefin und Kanzlerkandidatin der Grünen, nimmt am 26. Juni 2021 in Berlin an einer Fernsehdebatte teil. - SNA, 1920, 05.07.2021
Baerbock-Buch: Weiterer Plagiatsfund gemeldet
Der Göttinger Grünen-Bundestagsabgeordnete Jürgen Trittin kritisierte auf Twitter: „So was lese ich sonst nur von rechten Trollen. Interessant, dass die jetzt bei der taz Kommentare schreiben“. Er sei erschüttert, dass „solche Haltungen in der ‚taz‘ einen Platz haben“, heißt es in einem weiteren Tweet.
Mertins ließ seine Aussagen nicht ohne Antwort. „Rechte Trolle kritisieren Ihre feministischen Leerstellen und wollen taz-Kommentare darüber schreiben? Interessant. Man lernt so viel dazu bei Twitter“, ironisierte sie.
Mertins‘ Kommentar stieß auch bei anderen Grünen-Politikern auf Kritik. Die Spitzenkandidatin der Hamburger Grünen für die Bundestagswahl, Katharina Beck, warf der „taz“-Autorin vor, dass sie mit ihrem Kommentar dem Feminismus einen „Bärendienst“ erwiesen habe. Die Landeslisten-Kandidatin der Hamburger Grünen für die Bundestagswahl, Katja Husen, empörte sich sogar über „Steigbügelhalterinnen“ des Patriarchats.
Trotz der jüngsten Diskussionen um ihr Buch, bei dem sie an mehreren Stellen abgeschrieben haben soll, hat Annalena Baerbock die Unterstützung ihrer Partei und soll Grünen-Kanzlerkandidatin bleiben. „Wir gehen als Team, als grünes Team, gemeinsam in diesen Wahlkampf mit Annalena Baerbock an der Spitze“, sagte der Bundesgeschäftsführer der Grünen, Michael Kellner, am Montag in Berlin.
Grünen-Vorsitzende und Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock  - SNA, 1920, 05.07.2021
Baerbock bleibt trotz „aufgebauschter“ Kritik Kanzlerkandidatin – Grünen-Geschäftsführer
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