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Messerattacke in Oberfranken – Busfahrer tot

© AFP 2021 / ODD ANDERSENEin Polizeiwagen in Bayern
Ein Polizeiwagen in Bayern - SNA, 1920, 06.07.2021
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Am frühen Dienstagmorgen ist ein Busfahrer aus Polen bei einer Messerattacke am Bahnhofsvorplatz in Hof (Oberfranken) tödlich verletzt worden. Dies geht aus einer gemeinsamen Presseerklärung des Polizeipräsidiums Oberfranken und der Staatsanwaltschaft Hof hervor.
Demnach war der 63 Jahre alte Busfahrer mit einer Reisegruppe aus Polen unterwegs, die gegen 0.30 Uhr am Hofer Bahnhofsvorplatz wartete, wobei einige der Fahrgäste eine Raucherpause am Gehsteig neben den Reisebussen einlegten. Dabei sei es zu einem Streit mit einem 43-Jährigen aus Sachsen gekommen, der sich in unmittelbarer Nähe aufgehalten habe. Die Hintergründe der Auseinandersetzung seien bislang nicht geklärt.
Der Mann habe einen Fahrgast attackiert und leicht verletzt. Der Busfahrer sei dazwischen gekommen und von dem Tatverdächtigen mit einem Taschenmesser tödlich verletzt worden. Der vermutliche Täter sei von dem Tatort geflohen – kurz darauf aber von einer Streifenbesatzung der Hofer Polizei festgenommen worden. Widerstand habe der Tatverdächtige keinen geleistet.
Laut der Mitteilung setzten die Reisenden den Notruf ab und leisteten dem Busfahrer Erste Hilfe. Allerdings habe das Notarztteam dem 63-Jährigen nicht mehr helfen können, er sei noch am Tatort seinen schweren Verletzungen erlegen.
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Polizeibeamte sperrten den Bahnhofsvorplatz daraufhin weiträumig ab, Kriminalbeamte führten eine umfangreiche Spurensicherung durch. Das Fachkommissariat für Tötungsdelikte bei der Kripo Hof nahm in enger Zusammenarbeit mit einem ebenfalls am Tatort anwesenden Staatsanwalt aus Hof die Ermittlungen auf.
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Zu dem Vorfall werde ermittelt, die polnischen Reisegäste würden mit Hilfe von Dolmetschern vernommen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Hof soll der 43-jährige Tatverdächtige dem Ermittlungsrichter vorgeführt werden.
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