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 - SNA, 1920
Afghanistan
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Tadschikistan verstärkt Schutz der Grenze zu Afghanistan mit 20.000 Soldaten

© SNA / Amir Issajew / Zur BilddatenbankTadschikisch-afghanische Grenze entlang des Flusses Pamir (Archiv)
Tadschikisch-afghanische Grenze entlang des Flusses Pamir (Archiv) - SNA, 1920, 05.07.2021
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Zum verstärkten Schutz der Grenze zu Afghanistan sollen in der zentralasiatischen Ex-Sowjetrepublik Tadschikistan etwa 20.000 Reservisten mobilisiert werden. Das geht aus einer Anordnung von Präsident Emomali Rachmon an Verteidigungsminister Scherali Mirso hervor, erfuhr SNA am Montag bei der Präsidentenkanzlei in der Hauptstadt Duschanbe.

„Angesichts einer Zuspitzung der politischen Situation an der tadschikisch-afghanischen Grenze beauftragte der Staatschef den Sicherheitsrat des Landes sowie leitende Mitarbeiter der Militär- und Sicherheitsstrukturen mit konkreten Maßnahmen zur Gewährleistung der Sicherheit Tadschikistans im Grenzraum“, teilte ein Sprecher mit.

Zudem wies Rachmon die zuständigen Stellen an, verstärkt gegen Verbrechen wie transnationale Kriminalität, Terrorismus und illegaler Drogenhandel vorzugehen.
Nach dem Abzug der US-Truppen aus Afghanistan liefern sich die Regierungskräfte und die radikalislamische Bewegung Taliban* Kämpfe. Die Islamisten haben bereits große Territorien auf dem Land unter ihre Kontrolle gebracht und stürmen jetzt auch Großstädte.
Polizisten in Afghanistan (Archiv) - SNA, 1920, 05.07.2021
Afghanistan
Angst vor Taliban: Soldaten aus Afghanistan fliehen massenhaft ins Nachbarland Tadschikistan
Nach Angaben der Grenztruppen des Komitees für Staatssicherheit Tadschikistans haben in den letzten Tagen mehr als 1000 afghanische Militärs die Grenze zu Tadschikistan überschritten, um Zuflucht im Nachbarland zu suchen.
Hamdullah Mohib, Sicherheitsberater des afghanischen Präsidenten, teilte SNA mit, dass die Situation im Norden des Landes „sehr ernst“ sei. Dennoch hoffe Kabul darauf, dass sie nicht außer Kontrolle geraten werde.
* unter anderem von der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (Armenien, Kasachstan, Kirgistan, Russland, Tadschikistan, Weißrussland) als Terrororganisation eingestuft, deren Tätigkeit in diesen Ländern verboten ist
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