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Mit Corona infiziert: Luxemburgs Regierungschef in „ernstem“ Zustand

Arzt (Symbolbild) - SNA, 1920, 05.07.2021
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Der luxemburgische Regierungschef Xavier Bettel ist eine Woche nach einem positiven Corona-Test ins Krankenhaus gebracht worden. Nach Angaben seiner Regierung ist er derzeit in einem ernsten, aber stabilen Zustand.
Der 48-Jährige habe Atembeschwerden, müsse jedoch nicht künstlich beatmet werden, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP am Montag aus Bettels Büro. Demnach muss der Regierungschef voraussichtlich noch zwei bis vier Tage im Krankenhaus bleiben.

„Unzureichende Sauerstoffsättigung“

In dem Krankenhaus, wohin Bettel am Sonntag gebracht wurde, sei bei ihm eine „unzureichende Sauerstoffsättigung“ diagnostiziert worden, hieß es nun am Montag. Seither befinde sich der Regierungschef „unter stetiger medizinischer Beobachtung“.
Bettel hatte am 6. Mai eine erste Dosis des Corona-Impfstoffs von AstraZeneca erhalten. Der 48-Jährige hatte sich am 27. Juni für zehn Tage in eine zehntägige Quarantäne begeben, nachdem er positiv auf das Coronavirus getestet worden war. Bettel litt unter leichten Symptomen wie Fieber und Kopfschmerzen. Am 24. und 25. Juni hatte Bettel am EU-Gipfel teilgenommen. Nach Angaben seiner Sprecherin wurden die 26 anderen Staats- und Regierungschefs aber nicht als Kontaktpersonen eingestuft. In Luxemburg gilt als enger Kontakt, wenn mindestens 15 Minuten lang ohne Schutzmaßnahmen wie Maske oder Mindestabstand Kontakt zu einem Infizierten bestand.
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