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EU spricht sich gegen russisches „Champagnergesetz“ aus

© AFP 2021 / JOE SCARNICIMoët&Chandon
Moët&Chandon - SNA, 1920, 05.07.2021
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Die EU-Kommission ist gegen das sogenannte „Champagnergesetz“ in Russland angegangen, da es Weinlieferungen beeinträchtigen könnte. Dies teilte eine Presseprecherin der Behörde bei einem Briefing am Montag mit.
„Wir wissen von dem Gesetzentwurf in Russland bezüglich Spirituosen. Er wird erhebliche Auswirkungen auf den Weinexport haben. Wir werden alles Notwendige tun, um unsere Missbilligung und Bedenken hinsichtlich dieses Projekts auszudrücken”, sagte die Sprecherin.
Die EU werde die notwendigen Schritte unternehmen, um ihre Rechte zu schützen.
„Wir hatten keine Zeit, diesen Gesetzentwurf unter die Lupe zu nehmen. Und ich kann nicht genau sagen, was die Folgen sein könnten. Wir sind jedoch sehr besorgt über dieses Projekt“ , so die Sprecherin weiter.
Die russische Niederlassung des französischen Herstellers Moët Hennessy hatte zuvor die Lieferungen seiner Luxusmarken wie Veuve Clicquot, Moët & Chandon, und Dom Pérignon nach Russland unbefristet ausgesetzt. Der Grund dafür ist das neue russische Gesetz, das das Wort „Champagner“ in Russland nur russischen Schaumweinen vorbehält. Die Hersteller aus dem französischen Weinbaugebiet Champagne, nach dem das Alkoholgetränk benannt ist, sollen auf der Grundlage des Gesetzes ihre Erzeugnisse in Russland neu registrieren lassen und als „Schaumwein“ etikettieren. Inzwischen hat Moët Hennessy die neuen Regeln offiziell akzeptiert und die Wiederaufnahme der Lieferungen nach Russland angekündigt.
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