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Ein Toter bei Messerangriff in Flüchtlingsheim in NRW

CC BY-SA 2.0 / René Mentschke / Symbolfoto - Polizei im EinsatzPolizeieinsatz in Deutschland (Symbolbild)
Polizeieinsatz in Deutschland (Symbolbild) - SNA, 1920, 05.07.2021
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Bei einer Messerattacke in einer Flüchtlingsunterkunft in Greven im nordwestlichen Westfalen ist am Sonntag ein 35-jähriger Bewohner aus Aserbaidschan getötet worden. Ein 43-jähriger Deutscher wurde schwer verletzt, wie Staatsanwaltschaft und Polizei am Montag mitteilten. Der Verdächtige, ein 25 Jahre alter Afghane, wurde festgenommen.
Sein Motiv ist noch unklar. Der Angriff ereignete sich in einer kommunalen Unterkunft für Geflüchtete, Asylsuchende und Obdachlose. Der verletzte 35-Jährige verstarb noch vor Ort, der 43-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht. Zunächst soll der Täter vom Tatort geflüchtet sein.
„Die Polizei suchte die Umgebung mit einem Hubschrauber nach dem mutmaßlichen Täter ab und fand ihn versteckt in einem angrenzenden Feld“, teilte ein Sprecher mit.
Der 25-Jährige habe sich dann widerstandslos festnehmen lassen. Zeugenangaben zufolge soll er kurz vor dem Angriff „Allahu Akbar“ (dt.: Gott ist groß) gerufen haben. Die Ermittlungen zu einem möglichen Motiv dauern an. Eine Mordkommission ist im Einsatz.
Menschen trauern neben Blumen und Kerzen vor einem Kaufhaus in Würzburg, 27. Juni 2021, nach einem Messerangriff am Freitag durch einen 24-jährigen somalischen Einwanderer, bei dem drei Frauen getötet und fünf weitere Frauen schwer verletzt wurden.  - SNA, 1920, 04.07.2021
Afghanistan
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2015 war der Tatverdächtige nach Deutschland eingereist und lebt seit Januar 2018 in dieser Einrichtung. „Möglicherweise stand er zum Zeitpunkt der Tat unter Alkohol- und Drogeneinfluss“, so die Mitteilung. Die Ermittler würden allen Hinweisen nachnachgehen, um die Hintergründe der Tat zu klären, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft.
Vor mehr als einer Woche waren bei einer Messerattacke in Würzburg drei Frauen getötet und sieben weitere Menschen verletzt worden. Bislang ist unklar, ob der zuvor psychisch auffällige Täter aus islamistischen Motiven handelte oder während der Bluttat verwirrt war. Der 24-Jährige sitzt in Untersuchungshaft. Laut Augenzeugen soll er bei seinem Angriff „Allahu Akbar“ gerufen haben.
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